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22.09.2026

Eicheln und Pferde: Was im Herbst auf der Weide passiert und wie du vorbeugst

Jetzt fallen die Eicheln, und manche Pferde fressen sie richtig gern. Was die Gerbstoffe darin im Pferdekörper anrichten, woran du eine Vergiftung früh erkennst und was du auf der Weide ganz praktisch tun kannst.

Gerade liegen sie wieder überall. Die Eiche am Weiderand ist für viele einfach ein schöner Schattenspender, und dass im Herbst ein paar Eicheln herunterfallen, fällt kaum auf. Man liest sogar immer wieder, Pferde würden sich Eicheln ganz gezielt suchen, wenn der Bauch grummelt, als wäre das eine Art Selbstmedikation. Dafür gibt es keinen Beleg. Belegt ist dagegen, dass Eicheln für Pferde giftig sein können. In diesem Beitrag erkläre ich dir, warum, woran du es erkennst und was du vorbeugend tun kannst.

Was in Eicheln steckt

Eicheln, aber auch junge Eichenblätter und Knospen im Frühjahr, enthalten viele Gerbstoffe, Fachleute sagen Tannine. Pflanzen bilden sie, um sich vor Fraß zu schützen. Der Name kommt vom Gerben: Mit Eichenrinde wurde früher Leder haltbar gemacht, weil Gerbstoffe sich fest an Eiweiß binden und es verändern.

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