
Bei Dorschöl geht es um zwei Fettsäuren, EPA und DHA. Gebildet werden sie von Algen im Meer, an Land bildet sie keine Pflanze. Fische fressen die Algen und speichern die Fettsäuren. Das Pferd selbst kann sie aus Gras oder Leinsamen kaum herstellen. Deshalb ist Öl aus Fisch oder aus Algen der kürzeste Weg, sie ins Pferd zu bringen.
„Mein Pferd ist doch ein Pflanzenfresser, warum soll es Fischöl bekommen?“ Die Frage ist völlig berechtigt. Auf den ersten Blick passt Fisch zu einem Pferd ungefähr so gut wie Wurst zu einem Kaninchen. Wenn man aber genauer hinschaut, worum es dabei geht, löst sich das ziemlich schnell auf. In diesem Beitrag erkläre ich dir, was im Dorschöl steckt, warum Leinsamen das nicht ersetzen kann, und auf was du beim Füttern achten solltest. Wer lieber ganz ohne Fisch arbeiten will, findet auch dafür eine Lösung.
Warum bekommt ein Pflanzenfresser Dorschöl?
Es geht um die Fettsäuren EPA und DHA. Mit Dorschöl bekommt das Pferd reines Fett ohne tierisches Eiweiß, und das in kleinen Mengen. Die beiden Fettsäuren baut der Körper in die Zellwände ein. Aus Pflanzen kann das Pferd sie kaum selbst herstellen.
Ganz ehrlich, die Frage ist berechtigt. Ein Pferd frisst Gras, Kräuter, Zweige und Rinde. Fisch steht da nicht auf dem Speiseplan. Nur: Dorschöl ist kein Fisch im Futtertrog. Es ist ein Öl, also nur der Fettanteil, ohne Fleisch, ohne Gräten, ohne Eiweiß. In der Deklaration der gängigen Produkte steht über 99 Prozent Rohfett. Und die Menge ist klein: Ein 500-Kilo-Pferd bekommt davon 50 bis 60 ml am Tag, das sind ungefähr vier Esslöffel.
Übrigens ist die Idee gar nicht so neu. Aus Island wird seit Jahrhunderten berichtet, dass Pferde in harten Wintern getrockneten Fisch bekommen haben, weil sonst schlicht nichts da war. Schon der Naturforscher Buffon hat das im 18. Jahrhundert beschrieben. Ein Vorbild für heute ist das nicht, aber es zeigt, dass Fisch im Pferdemagen nichts völlig Fremdes ist.
Was das Pferd im Öl braucht, sind nur die beiden Fettsäuren. Woher sie kommen, ist dem Körper egal. EPA aus Dorschöl ist chemisch genau dasselbe Molekül wie EPA aus Algen.
Was sind EPA und DHA, und wozu braucht sie das Pferd?
EPA und DHA sind langkettige Omega-3-Fettsäuren. Der Körper baut sie in die Wände jeder Zelle ein und macht aus ihnen Botenstoffe, die unter anderem Entzündungsreaktionen steuern. Einen festen Tagesbedarf für Pferde gibt es nicht. Klar ist nur, dass das Pferd sie aus Pflanzen kaum selbst bilden kann.
Omega-3 ist eine ganze Gruppe von Fettsäuren. Die kurze Form heißt ALA. Die steckt in Gras, Leinsamen, Hanf und Chia. Die langen Formen heißen EPA und DHA. Die findest du fast nur in Algen und in allem, was Algen frisst, also in Fisch, Krill und Muscheln.
Im Körper konkurrieren Omega-3 und Omega-6 um dieselben Enzyme. Aus Omega-6 macht der Körper eher Botenstoffe, die Entzündungen anfachen, aus Omega-3 eher solche, die sie wieder runterfahren. Beides braucht es. Das Verhältnis entscheidet, in welche Richtung es kippt. Mehr dazu, wie Futter da reinspielt, steht im Beitrag über antientzündliche Ernährung.
Wichtig zu wissen: Das ist Grundlagenwissen zur Physiologie. Dass Dorschöl beim Pferd eine bestimmte Erkrankung heilt, zeigt keine Studie. Gezeigt ist, dass die Fettsäuren im Blut und im Muskel ankommen. Was das im Einzelfall bringt, ist eine andere Frage.
Woher hat der Fisch die Omega-3-Fettsäuren?
Aus den Algen. Mikroalgen im Meer bilden EPA und DHA selbst. Kleine Krebse fressen die Algen, Fische fressen die Krebse, und die Fettsäuren wandern die Nahrungskette hoch. Der Dorsch speichert sie vor allem in der Leber. Herstellen kann er sie selbst nicht.
Damit erledigt sich die Frage nach dem Pflanzenfresser zum großen Teil. Am Anfang der Kette steht eine Pflanze, nämlich die Alge. Der Fisch ist nur der Zwischenspeicher. Genau deshalb gibt es heute auch Algenöl: Da wird die Alge direkt gezüchtet, und der Umweg über den Fisch fällt weg.
Für das Pferd macht das im Ergebnis kaum einen Unterschied. Beide Öle liefern EPA und DHA fertig gebaut. Algenöl hat meistens mehr DHA als EPA, Dorschöl beides in ähnlicher Größenordnung. Welches du nimmst, ist eher eine Frage von Preis, Geruch und deiner Haltung zum Thema Fisch.
Warum reichen Leinsamen und Gras nicht aus?
Weil Gras, Leinsamen, Hanf und Chia nur die Vorstufe ALA liefern. Das Pferd müsste daraus EPA und DHA erst selbst bauen, und das gelingt ihm nur sehr schlecht. In Studien stiegen EPA und DHA im Blut nur bei Pferden mit Fisch- oder Algenöl, bei Leinsamen tat sich nichts.
Die bekannteste Untersuchung dazu kommt von der University of Florida (Vineyard u. a., 2010). Junge Pferde bekamen zehn Wochen lang entweder Fischöl, geschroteten Leinsamen oder nichts dazu. Nur in der Fischöl-Gruppe stiegen EPA und DHA im Blut deutlich an. Die Leinsamen-Gruppe sah aus wie die Gruppe ohne Zusatz.
Eine zweite Studie von der Colorado State University (Hess u. a., 2012) hat ein Präparat aus Algen und Fischöl mit einer pflanzlichen Quelle verglichen und auch im Muskel gemessen. Auch hier stiegen die langkettigen Fettsäuren vor allem mit der Meeresquelle.
Heißt für uns: Leinsamen ist ein gutes Futter, wegen der Schleimstoffe. Hanf ist gut wegen des Eiweißes. Als Lieferant für EPA und DHA taugen beide nicht. Was Weide, Heu und Saaten an Omega-3 bringen und welche Form wirklich ankommt, steht ausführlich im Beitrag über Omega-3 beim Pferd.
Und auch die Weide ist kein Ersatz. Frisches Gras bringt viel ALA und hält das Verhältnis zu Omega-6 im Lot, und das ist viel wert. Fertiges EPA und DHA steckt aber auch im Gras nicht.
Ist Dorschöl dasselbe wie Lebertran?
Meistens ja. Dorschöl für Tiere wird in der Regel aus der Leber gewonnen, und das ist Lebertran. Klassischer Lebertran hat viel Vitamin A und D, und beides kann man beim Pferd überdosieren. Die gereinigten Öle für Tiere haben davon oft nur noch wenig. Schau deshalb immer auf die Deklaration.
Der Wilde Dorsch von foten, den ich empfehle, ist laut Hersteller Öl aus der Leber wildgefangener Dorsche, 90 Prozent, plus 10 Prozent Olivenöl. Deklariert sind 6.400 IE Vitamin D3 je Liter. Bei 60 ml am Tag sind das rund 380 IE. Zum Vergleich: Das NRC rechnet für ein Pferd mit wenig Sonne mit rund 6,6 IE je Kilo Körpergewicht, bei 500 Kilo also gut 3.300 IE. Das Öl liefert davon etwa ein Neuntel und ist damit weit weg von einem Zuviel. Vitamin A ist bei diesem Öl nicht deklariert.
Anders sieht es bei Lebertran aus der Drogerie oder alten Hausmitteln aus. Wer davon große Mengen gibt, kann beim Vitamin D tatsächlich in einen Bereich kommen, der für das Pferd gefährlich wird. Zu viel Vitamin D führt zu Verkalkungen in Gefäßen und Organen. Deshalb gilt: Nur Öle mit klarer Deklaration für Pferde, und nicht mehrere Produkte mit Vitamin D übereinanderstapeln. Ob dein Mineralfutter schon Vitamin D mitbringt, siehst du auf dem Etikett.
Wie viel Dorschöl braucht ein Pferd?
Ich halte mich an die Angaben des Herstellers. Beim Wilden Dorsch von foten sind das 50 bis 60 ml am Tag für ein Pferd mit 500 Kilo. Für ein Pony mit 300 Kilo rechnest du etwa 30 bis 36 ml, für ein Pferd mit 650 Kilo etwa 65 bis 78 ml. Angefangen wird mit wenigen Tropfen.
Hier die Mengen auf einen Blick, gerechnet mit 10 bis 12 ml je 100 Kilo:
| Körpergewicht | Dorschöl am Tag | davon EPA und DHA, etwa |
|---|---|---|
| 300 kg | 30 bis 36 ml | 5 bis 6 g |
| 500 kg | 50 bis 60 ml | 8 bis 10 g |
| 650 kg | 65 bis 78 ml | 11 bis 14 g |
Die rechte Spalte habe ich aus den deklarierten Gehalten ausgerechnet, 7,2 Prozent EPA und 10,4 Prozent DHA. Sie dient nur zur Orientierung, wenn du verschiedene Produkte vergleichen willst.
Die Fettmenge ist dabei überschaubar. 60 ml Öl sind etwa 55 Gramm Fett. Das liegt weit unter dem, was man an Öl früher als Energiequelle gefüttert hat. Für ein leichtfuttriges Pferd macht das trotzdem ein paar Kalorien aus, die in der Ration mitgerechnet gehören.
Und plane Zeit ein. In den Studien hat es neun bis zehn Wochen gedauert, bis sich die Fettsäuren im Blut deutlich verändert hatten. Eine Kur über zwei Wochen bringt nicht viel.
Wie gewöhne ich mein Pferd an den Fischgeruch?
Langsam. Fang mit ein paar Tropfen über dem Lieblingsfutter an und steigere über etwa zwei Wochen bis zur vollen Menge. Gut riechende Komponenten wie eingeweichte Cobs oder ein Mash mit etwas Möhre helfen. Die meisten Pferde gewöhnen sich daran. Wer es gar nicht frisst, bekommt Algenöl oder ein Algenpulver.
Das Olivenöl im Wilden Dorsch nimmt schon etwas vom Fischgeruch. Trotzdem gibt es Pferde, die die Nase rümpfen und die ganze Schüssel stehen lassen. Ein paar Dinge, die sich bewährt haben:
- Klein anfangen. Die ersten Tage nur so viel, dass man es kaum riecht.
- Gut untermischen. Öl über trockenes Futter läuft unten in die Schüssel, angefeuchtetes Futter nimmt es besser auf.
- Nie ins heiße Mash. Erst einrühren, wenn es nur noch handwarm ist. Hitze schadet den empfindlichen Fettsäuren.
- Auf zwei Mahlzeiten verteilen, wenn das Pferd bei der vollen Menge streikt.
Worauf achte ich bei der Qualität von Dorschöl?
Auf drei Dinge: eine klare Deklaration mit EPA, DHA und Vitamin D, eine Prüfung auf Schwermetalle und PCB, und Frische. Fischöl wird schnell ranzig, und ranziges Öl hat im Pferd nichts zu suchen. Riecht es scharf oder bitter, kommt die Flasche weg.
Schadstoffe sind beim Fischöl ein echtes Thema, weil sich Schwermetalle und langlebige Umweltgifte wie PCB im Fett von Meerestieren anreichern. Gute Hersteller reinigen das Öl und lassen es regelmäßig prüfen. Der Wilde Dorsch von foten wird laut Hersteller dreifach gereinigt, auf Schwermetalle und PCB getestet und trägt das Siegel Friend of the Sea für nachhaltigen Fang.
Für den Alltag im Stall:
- Dunkle Glasflasche, gut verschlossen, nach jedem Gebrauch zudrehen.
- Kühl lagern. Im Sommer am besten im Kühlschrank oder in einem kühlen Keller.
- Lieber kleine Flaschen, die du in ein paar Wochen aufbrauchst.
- Riechtest vor dem Füttern. Fischig ist normal, ranzig nicht.
Braucht mein Pferd mit Dorschöl mehr Vitamin E?
Ja, ein bisschen. Vitamin E schützt die empfindlichen Fettsäuren im Körper vor dem Verderben. Je mehr ungesättigte Fettsäuren das Pferd bekommt, desto mehr Vitamin E wird gebraucht. In Rationen mit viel Heu und wenig Weide ist Vitamin E im Winter sowieso oft knapp.
Im Wilden Dorsch steckt etwas natürliches Vitamin E, deklariert sind 566 IE je Liter. Bei 60 ml am Tag sind das rund 34 IE. Das schützt das Öl selbst in der Flasche, für den Bedarf des Pferdes ist es aber wenig.
Ob dein Pferd insgesamt genug Vitamin E bekommt, hängt von Heu, Weidezeit und Mineralfutter ab. Frisches Gras hat viel Vitamin E, Heu nach ein paar Monaten Lagerung nur noch einen Bruchteil davon. Das kann man ausrechnen, und das lohnt sich gerade im Winter. Wie das geht, steht im Beitrag zur Rationsberechnung beim Pferd.
Dorschöl oder Algenöl: Was ist besser?
Beide liefern EPA und DHA fertig gebaut, und beide kommen im Pferd an. Algenöl ist stärker konzentriert, rein pflanzlich und riecht kaum nach Fisch. Dorschöl ist pro Flasche günstiger und bringt EPA und DHA in einem ausgewogeneren Verhältnis. Ich empfehle beides und entscheide nach Pferd und Alltag.
Für Algenöl spricht:
- Wer kein Tierprodukt füttern will, hat mit der Alge eine saubere Lösung.
- Die Alge wird gezüchtet, es wird also nichts aus dem Meer gefischt.
- Mäkelige Pferde nehmen es oft besser an.
- Du brauchst weniger Menge für dieselbe Wirkung.
Für Dorschöl spricht:
- Die Flasche ist günstiger.
- EPA und DHA stehen in einem Verhältnis, das dem natürlichen Fischfett entspricht. Die meisten Pferdestudien wurden mit Fischöl gemacht.
- Es bringt etwas Vitamin D mit, das im Winter bei Pferden mit wenig Sonne nicht verkehrt ist.
Welche Produkte es von beiden Seiten gibt und wie viel du jeweils fütterst, steht mit einer Mengentabelle im Beitrag über Omega-3 beim Pferd.
Wann frage ich vorher die Tierärztin?
Wenn dein Pferd Dorschöl wegen einer Erkrankung bekommen soll, wenn es blutverdünnende Medikamente bekommt oder eine Operation ansteht, und wenn es nach der Umstellung Durchfall bekommt oder das Futter dauerhaft verweigert. Dorschöl ist ein Ergänzungsfutter und ersetzt keine tierärztliche Behandlung.
Beim Menschen wird diskutiert, ob Fischöl die Blutgerinnung beeinflusst. Beim Pferd gibt es dazu keine Daten. Vor einer geplanten Operation lohnt sich deshalb die kurze Frage an die Tierärztin, ob du das Öl ein paar Tage vorher weglässt.
Bekommt dein Pferd schon ein Präparat mit Vitamin D, etwa ein Mineralfutter mit hohem Vitamin-D-Gehalt oder ein spezielles Ergänzungsfutter, sprich das ebenfalls an. Und wenn dein Pferd nach dem Anfüttern weichen Kot bekommt, geh mit der Menge zurück und steigere langsamer. Bleibt das so, lass es abklären.
Woher stammen die Angaben in diesem Beitrag?
Die Studien sind Vineyard u. a., Journal of Animal Science 2010 (Fischöl und Leinsamen bei jungen Pferden), und Hess u. a., Journal of Animal Science 2012, Band 90, Seite 3023 bis 3031 (Meeres- und Pflanzenquelle, gemessen in Plasma, roten Blutkörperchen und Muskel). Der Wert für Vitamin D stammt aus den Nährstoffempfehlungen des NRC für Pferde von 2007.
Die Angaben zum Wilden Dorsch stammen von der Produktseite von foten, Stand Oktober 2026: 90 Prozent Dorschleberöl, 10 Prozent Olivenöl, mindestens 7,2 Prozent EPA und 10,4 Prozent DHA, 6.400 IE Vitamin D3 und 566 IE Vitamin E je Liter. Die Mengenangabe von 50 bis 60 ml für 500 Kilo ist die Empfehlung des Herstellers. Die Berichte über Fisch als Winterfutter in Island stammen unter anderem aus Buffons Naturgeschichte der Vierfüßer.
Häufige Fragen zu Dorschöl für Pferde
Ist Dorschöl für Pferde unnatürlich?
Fisch steht nicht auf dem natürlichen Speiseplan eines Pferdes. Dorschöl ist aber nur das Fett, ohne Eiweiß, und es geht um zwei Fettsäuren, die ursprünglich aus Algen stammen. Wer ganz ohne Tierprodukt arbeiten will, nimmt Algenöl. Das liefert dieselben Fettsäuren direkt aus der Quelle.
Kann ich meinem Pferd Lebertran aus der Drogerie geben?
Davon rate ich ab. Lebertran für Menschen ist für andere Mengen gemacht und kann viel Vitamin A und D enthalten. Bei den Mengen, die ein Pferd braucht, kommt da schnell zu viel zusammen. Nimm ein Öl, das für Pferde deklariert ist und Vitamin D klar ausweist.
Wie lange dauert es, bis Dorschöl wirkt?
In Studien hat es neun bis zehn Wochen tägliche Fütterung gebraucht, bis sich EPA und DHA im Blut deutlich verändert hatten. Fütter das Öl also mindestens zwei bis drei Monate am Stück, am besten den ganzen Winter, wenn das Pferd wenig auf die Weide kommt.
Darf ich Dorschöl mit Leinsamen zusammen füttern?
Ja, das geht problemlos. Leinsamen bringt Schleimstoffe und die Vorstufe ALA, Dorschöl die fertigen Fettsäuren. Beide haben ihre eigene Aufgabe. Achte nur darauf, dass insgesamt nicht zu viel Fett zusammenkommt, wenn dein Pferd eher zum Zunehmen neigt.
Brauchen Pferde auf der Weide Dorschöl?
Meistens nicht. Mit viel Weidegang und wenig Getreide ist das Verhältnis von Omega-3 zu Omega-6 in der Regel gut. Interessant wird Dorschöl vor allem im Winter, wenn das Pferd monatelang nur Heu bekommt, oder wenn die Tierärztin dazu rät.
Kann ich Dorschöl im Sommer weiterfüttern?
Kannst du, wenn das Pferd wenig Weide hat. Wichtig ist dann die Lagerung: Fischöl verdirbt bei Wärme schneller. Im Sommer gehört die Flasche in den Kühlschrank und wird zügig aufgebraucht. Riecht das Öl ranzig, kommt es weg.


