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Grundlagen·14 Min. Lesezeit·15.10.2026

Gelenkzusätze fürs Pferd: Was taugt wirklich etwas?

Grünlippmuschel, Glucosamin, Kollagen, MSM, Kurkuma: Ich habe für jeden Gelenkzusatz nachgesehen, was beim Pferd untersucht ist. Das Ergebnis mit Studien.

Ein älteres braunes Pferd mit grauen Haaren im Gesicht geht im Schritt über einen Feldweg, im Hintergrund Herbstlaub und Abendsonne.KI-generiert
Ein älteres braunes Pferd mit grauen Haaren im Gesicht geht im Schritt über einen Feldweg, im Hintergrund Herbstlaub und Abendsonne.

Von den gängigen Gelenkzusätzen fürs Pferd hat nur die Grünlippmuschel eine gute Studie mit Placebo hinter sich, und auch die gilt nur für einen bestimmten Extrakt. Omega-3 aus Algen- oder Fischöl und Kollagen haben kleine Studien mit positiven Ergebnissen. Glucosamin und Chondroitin, die meistverkauften Zusätze, zeigten in zwei Studien mit Placebo keine Wirkung auf den Gang. Zu MSM, Teufelskralle und Silizium gibt es beim Pferd nichts Belastbares.

Ich habe meiner Stute Helena damals selbst Kurkuma und CBD gegeben, zusammen mit einer neuen Haltung und einer neuen Fütterung. Was davon wie viel gebracht hat, kann ich bis heute nicht auseinanderhalten. Für meinen Ratgeber zur Arthrose habe ich mir dann jeden Zusatz einzeln vorgenommen, der in meinem alten Workbook stand, und nachgesehen, was beim Pferd wirklich untersucht ist. Das Ergebnis war ernüchternd. Hier steht es für jeden Zusatz einzeln, mit den Mengen aus den Studien, und was du vor dem Kauf prüfen solltest.

Welche Gelenkzusätze für Pferde sind wissenschaftlich untersucht?

Untersucht sind beim Pferd vor allem Grünlippmuschel, Glucosamin und Chondroitin, Kollagen, Omega-3, Hyaluronsäure, Kurkuma und Avocado-Soja-Extrakt. Die Studien sind fast alle klein, oft vom Hersteller bezahlt und testen häufig Mischungen. Keiner der Zusätze ist so gut belegt, dass ich ihn ohne Einschränkung empfehlen würde.

Schon 2009 hat eine Übersichtsarbeit 15 Studien zu Glucosamin-Produkten beim Pferd angesehen. Nur drei erfüllten die Mindestanforderungen an eine gute Studie. Daran hat sich bis heute wenig geändert.

Zusatz Was beim Pferd untersucht ist Menge in der Studie Meine Einschätzung
Grünlippmuschel 26 Pferde, Placebo, verblindet: weniger Lahmheit 25 mg je kg, 56 Tage die beste Studie der Liste, gilt für einen bestimmten Extrakt
Omega-3 (EPA, DHA) 16 Pferde, 90 Tage: bessere Entzündungswerte Algen- oder Fischöl klein, aber beim Pferd gemessen
Kollagen zwei Studien mit positivem Ergebnis 25 bis 50 g am Tag, 12 Wochen mit Beteiligung des Herstellers
Avocado-Soja weniger Knorpelschaden, kein Effekt auf Schmerz im Versuch nur bei künstlich ausgelöster Arthrose
Glucosamin, Chondroitin zwei Studien mit Placebo ohne Effekt auf den Gang ernüchternd
Hyaluronsäure zum Füttern nur junge Pferde nach Gelenkoperation 100 mg am Tag für alte Pferde keine Daten
Kurkuma 10 Pferde, ohne Placebo Curcumin im Blut nur in Spuren
MSM keine Studie zu Gelenken
Silizium 10 Pferde, 12 Wochen, kein Unterschied
Teufelskralle, Weidenrinde keine Studie zur Wirkung im Turniersport verboten

Was bringt Grünlippmuschel beim Pferd?

Von allen Gelenkzusätzen hat die Grünlippmuschel die beste Einzelstudie. 26 Pferde mit Arthrose im Fesselgelenk bekamen 56 Tage lang 25 mg je kg Körpergewicht oder ein Placebo, ohne dass Besitzer und Tierärzte wussten, wer was bekam. Mit dem Extrakt lahmten die Pferde weniger. Getestet wurde aber ein bestimmtes Produkt.

Für ein Pferd mit 500 kg sind 25 mg je kg rund 12,5 g am Tag. Das ist die Menge, die in der Studie gefüttert wurde. Viele Gelenkmischungen enthalten Grünlippmuschel nur als einen von zehn Bestandteilen, und dann oft in einem Bruchteil dieser Menge. Rechne also nach, wie viel von der Muschel in deiner Tagesdosis tatsächlich drinsteckt.

Wichtig zu wissen: Muschelpulver ist nicht gleich Muschelpulver. Wie die Muscheln verarbeitet werden, ob gefriergetrocknet oder erhitzt, verändert, was am Ende drin ist. Das Ergebnis aus der Studie lässt sich deshalb nicht einfach auf jedes Produkt übertragen. Die Studie stammt aus Neuseeland und wurde mit dem Extrakt eines einzelnen Herstellers gemacht.

Grünlippmuschel ist eine Muschel. Pferde, die auf Eiweiß aus dem Meer empfindlich reagieren, gibt es selten, aber es gibt sie. Fang mit einer kleinen Menge an und beobachte Haut und Kot.

Helfen Glucosamin und Chondroitin dem Pferd?

Nach dem, was beim Pferd gemessen wurde, eher nicht. Nur ein kleiner Teil des gefütterten Glucosamins kommt im Blut und in der Gelenkflüssigkeit an. Zwei Studien mit Placebo haben alte Pferde über sechs Wochen und über drei Monate gefüttert. In beiden änderte sich die Schrittlänge nicht. Trotzdem sind es die meistverkauften Gelenkzusätze.

In der niederländischen Studie von 2014 waren die 24 Pferde im Schnitt 29 Jahre alt. Sie bekamen drei Monate lang eine Mischung aus Glucosamin, Chondroitin und MSM oder ein Placebo, und gemessen wurde auf dem Laufband. Die Schrittlänge der gefütterten Pferde blieb gleich. In einer amerikanischen Studie von 2026 waren es 40 lahme Wallache mit im Schnitt 18 Jahren, sechs Wochen lang. Auch hier kein Unterschied zum Placebo.

Woran das liegt, dazu gibt es eine Messung von 2005. Pferde bekamen Glucosamin in der Menge, die auf den Packungen steht. Im Blut und in der Gelenkflüssigkeit kam nur ein kleiner Teil an, deutlich weniger als in den Laborversuchen, in denen Glucosamin am Knorpel etwas bewirkt hatte.

Ich verstehe, warum so viele Pferdebesitzerinnen es trotzdem geben. Es ist in fast jeder Gelenkmischung drin, und manche Pferde gehen danach gefühlt besser. Nur kann man das ohne Vergleichsgruppe nicht vom normalen Auf und Ab bei Arthrose unterscheiden. Mehr dazu weiter unten beim Testen.

Was ist mit Kollagen für Pferdegelenke?

Kollagen hat beim Pferd zwei kleine Studien mit positivem Ergebnis. In der einen bekamen Pferde mit Arthrose zwölf Wochen lang 25 bis 50 g Kollagenhydrolysat am Tag, in der anderen ging es um nicht denaturiertes Kollagen Typ II. Beide Male war der Hersteller beteiligt, und eine der Studien war nicht verblindet.

Bei der Hydrolysat-Studie von 2018 waren es 38 Pferde in zwei Kliniken. Nur in einer davon gab es eine Placebogruppe, und die hatte zehn Pferde. Das ist für ein Ergebnis wenig. Spannend ist es trotzdem, weil Kollagen anders als Glucosamin als Eiweiß verdaut wird und die Bruchstücke im Blut nachweisbar sind.

Wenn du Kollagen ausprobieren willst, achte auf die Menge. 25 g am Tag ist mehr, als in den meisten Mischungen steckt. Und denk daran, dass ein Pferd zum Aufbau von Bindegewebe vor allem genug Eiweiß insgesamt braucht, mit genug Lysin. Fehlt das in der Ration, ist das die erste Baustelle.

Lohnt sich Omega-3 für die Gelenke beim Pferd?

Wenn, dann nur mit EPA und DHA aus Algen- oder Fischöl. In einer Studie mit 16 Pferden mit Arthrose sanken nach 90 Tagen einzelne Entzündungswerte in der Gelenkflüssigkeit und im Blut. Ob die Pferde weniger lahmten, wurde nicht gemessen. Leinöl und Leinsamen liefern kein EPA und DHA.

Pflanzen liefern Omega-3 als Alpha-Linolensäure. Daraus bildet das Pferd die Fettsäuren, um die es bei Entzündungen geht, kaum selbst. Deshalb hebt Leinsaat EPA und DHA im Blut nicht an, Fischöl schon. Warum ausgerechnet Fisch oder Alge bei einem Pflanzenfresser, steht im Beitrag über Omega-3 beim Pferd.

Die Studie ist klein, aber sie hat beim Pferd und in der Gelenkflüssigkeit gemessen. Das ist mehr, als die meisten Gelenkzusätze vorweisen können. Was sonst bei Entzündungen über das Futter belegt ist und was nicht, liest du im Beitrag zur antientzündlichen Ernährung.

Bringt Hyaluronsäure zum Füttern etwas?

Für die Arthrose beim älteren Pferd gibt es dazu keine Daten. Untersucht wurde gefütterte Hyaluronsäure nur bei jungen Vollblütern nach einer Gelenkoperation, mit 100 mg am Tag über 30 Tage. Dort war das Gelenk danach etwas weniger gefüllt, eine zweite Studie kam zu gemischten Ergebnissen. Die Spritze ins Gelenk ist etwas anderes.

Hyaluronsäure, die die Tierärztin ins Gelenk spritzt, ist gut untersucht und ein normales Arzneimittel. Gefüttert muss sie erst durch den Darm, und wie viel davon im Gelenk ankommt, ist beim Pferd nicht geklärt. Die beiden Studien lassen sich auch nicht auf ein 20 Jahre altes Pferd mit Spat übertragen, weil junge Pferde nach einer Operation ganz anders heilen.

Was ist mit Kurkuma, Teufelskralle und Weidenrinde?

Zu allen drei gibt es beim Pferd kaum etwas. Bei Kurkuma eine Studie mit zehn Pferden ohne Placebo, in der Curcumin im Blut nur in Spuren ankam. Bei Teufelskralle nur eine Studie dazu, wie der Wirkstoff aufgenommen wird. Weidenrinde enthält Salicylverbindungen. Teufelskralle und Weidenrinde stehen auf der Liste der im Turniersport verbotenen Stoffe.

Kurkuma habe ich Helena damals selbst gegeben. In der Studie von 2022 bekamen zehn Vollblüter mit Arthrose 30 Tage lang eine Mischung mit Curcumin. Sie belasteten das lahme Bein etwas mehr, aber es gab keine Gruppe mit Placebo, nur eine Zeit ohne Zusatz. Curcumin wird vom Pferd sehr schlecht aufgenommen.

Bei Weidenrinde sei vorsichtig, wenn dein Pferd Schmerzmittel bekommt. Die Salicylverbindungen sind Verwandte der Acetylsalicylsäure, und zusammen mit einem Schmerzmittel vom Tierarzt kann das den Magen und die Nieren zusätzlich belasten. Gib sie nie ohne Rücksprache dazu.

Wer auf Turniere geht, prüft jeden Zusatz vorher gegen die aktuelle Liste der FEI. Sie gilt auch für Stoffe, die nicht ausdrücklich genannt sind, aber ähnlich wirken.

Was ist mit MSM, Silizium, Avocado-Soja und CBD?

MSM wurde beim Pferd nur nach Belastung untersucht, nie bei Arthrose. Silizium zeigte über zwölf Wochen keinen Unterschied bei Lahmheit, Röntgenbild und Knorpelwerten. Avocado-Soja-Extrakt verringerte bei künstlich ausgelöster Arthrose den Knorpelschaden, aber nicht Schmerz und Lahmheit. CBD ist als Futtermittelzusatz in der EU nicht zugelassen.

Die Avocado-Soja-Studie ist trotzdem interessant. 16 Pferde bekamen einen kleinen Knochensplitter im Vorderfußwurzelgelenk eingesetzt, um eine Arthrose auszulösen, und dann 70 Tage den Extrakt oder ein Placebo. Am Knorpel war danach weniger kaputt. Die Pferde lahmten aber genauso. Für eine Arthrose, die über Jahre gewachsen ist, heißt das wenig.

Zu CBD gibt es seit 2024 ein paar kleine, kurze Studien, meist ohne echte Placebogruppe. Im Turniersport ist es verboten und im Urin schon nach kleinen Mengen nachweisbar. Mehr dazu steht im Beitrag über CBD-Öl beim Pferd.

Was sollte ich vor einem Gelenkzusatz prüfen?

Zuerst die Grundversorgung. Zink, Kupfer und Mangan sind am Aufbau von Knorpel und Bindegewebe beteiligt, und Heu deckt Zink und Kupfer in Deutschland fast nie. Dazu genug Eiweiß mit Lysin für die Muskeln, die das Gelenk halten. Und das Gewicht, weil Übergewicht die Gelenke bei jedem Schritt zusätzlich belastet.

Ein Gelenkzusatz gleicht keinen Zinkmangel aus. Ein Pferd mit 500 kg braucht im Erhalt rund 425 mg Zink, 105 mg Kupfer und 425 mg Mangan am Tag. Aus durchschnittlichem Heu kommen beim Zink rund 200 mg, beim Kupfer rund 35 mg. Wie du das für dein Pferd nachrechnest, steht im Beitrag über Mineralfutter.

Gleichzeitig solltest du die Zusätze mitrechnen. Viele Gelenkmischungen enthalten Mangan, Zink oder Selen. Wer zum Mineralfutter noch eine Gelenkmischung und einen Vitalstoffmix gibt, landet schnell beim Vielfachen des Bedarfs, und beim Selen ist die Spanne zwischen Bedarf und zu viel eng.

Und dann die Muskeln. Ein Pferd, das wegen der Gelenke weniger gearbeitet wird, baut Muskeln ab, und die fehlen dann genau dort, wo sie das Gelenk stabilisieren sollen. Gerade bei alten Pferden ist ausreichend Eiweiß mit genug Lysin wichtiger als jede Gelenkmischung. Gute Quellen sind Luzerne und Soja, siehe auch der Beitrag über Aminosäuren.

Wie teste ich einen Gelenkzusatz richtig?

Eine Sache zur Zeit, acht Wochen lang, in der Menge aus den Studien. Vorher und währenddessen aufschreiben, wie dein Pferd geht: im Schritt auf hartem Boden, beim Antraben nach dem Stehen, beim Hufegeben. Ohne diese Notizen kannst du am Ende nicht sagen, ob der Zusatz etwas gebracht hat oder das Wetter.

Arthrose hat gute und schlechte Wochen. Wenn du einen Zusatz in einer schlechten Woche anfängst, sieht es fast immer so aus, als hätte er geholfen, weil danach meist wieder eine bessere kommt. Deshalb sind Studien ohne Placebo so wenig wert, und dasselbe passiert auch im eigenen Stall.

So gehe ich vor:

  1. Grundversorgung prüfen, also Heu, Mineralfutter, Eiweiß und Gewicht.
  2. Zwei Wochen nur beobachten und aufschreiben, ohne etwas zu ändern.
  3. Einen Zusatz in der Menge aus der Studie anfangen, nichts sonst ändern.
  4. Acht Wochen geben und weiter aufschreiben, am besten immer zur gleichen Tageszeit und auf demselben Boden.
  5. Dann absetzen und zwei bis vier Wochen schauen, ob es wieder schlechter wird.

Wird es nach dem Absetzen deutlich schlechter, spricht das für den Zusatz. Bleibt alles gleich, hast du dir ab jetzt Geld gespart. Bekommt dein Pferd Schmerzmittel, sprich jeden Zusatz vorher mit deiner Tierärztin ab.

Wann gehört ein Pferd mit Gelenkproblemen zur Tierärztin?

Bevor du irgendetwas fütterst. Lahmheit, Steifheit beim Loslaufen, Probleme beim Hufegeben oder ein dickes Gelenk brauchen eine Diagnose. Hinter einer vermeintlichen Arthrose können auch Hufrehe, ein Hufabszess, Probleme mit Sehnen oder ein Schmerz im Rücken stecken. Ein Gelenkzusatz würde dann nur Zeit kosten.

Sofort anrufen solltest du, wenn dein Pferd plötzlich deutlich lahmt, ein Gelenk heiß und dick wird, es Fieber hat oder ein Bein gar nicht mehr belastet. Ein plötzlich dickes Gelenk nach einer kleinen Wunde ist ein Notfall, weil eine Gelenkinfektion dahinterstecken kann.

Bei einer festgestellten Arthrose gibt es außerdem Behandlungen, die deutlich besser untersucht sind als jeder Zusatz: Schmerzmittel, Spritzen ins Gelenk, angepasster Beschlag, Physiotherapie und regelmäßige Bewegung. Die Fütterung kommt da dazu.

Häufige Fragen

Welcher Gelenkzusatz ist der beste fürs Pferd?

Am besten untersucht ist die Grünlippmuschel, mit einer verblindeten Studie an 26 Pferden und 25 mg je kg Körpergewicht. Danach kommen Omega-3 aus Algen- oder Fischöl und Kollagen mit kleineren Studien. Wichtiger als jeder Zusatz ist aber eine Ration ohne Lücken bei Zink, Kupfer und Eiweiß.

Helfen Gelenkzusätze bei Arthrose beim Pferd?

Heilen kann ein Futter keine Arthrose, verlorener Knorpel wächst nicht nach. Bei einzelnen Zusätzen gibt es Hinweise auf weniger Lahmheit oder bessere Entzündungswerte, bei den meisten gar keine Daten. Ein Futter ersetzt keine Diagnose und keine Behandlung durch die Tierärztin.

Wie lange muss ich einen Gelenkzusatz geben, bis er wirkt?

In den Studien wurde zwischen 56 Tagen und zwölf Wochen gefüttert. Unter acht Wochen würde ich deshalb nichts beurteilen. Merkst du nach acht bis zwölf Wochen mit sauberen Notizen keinen Unterschied, setz ihn ab.

Kann ich Glucosamin und Grünlippmuschel zusammen geben?

Kannst du, nur weißt du dann nicht, was wirkt. Ich würde immer nur eine Sache zur Zeit testen. Viele Mischungen enthalten außerdem Mangan oder Zink, das musst du zur Ration dazurechnen.

Sind Gelenkzusätze im Turnier erlaubt?

Nicht alle. Teufelskralle, Weidenrinde und CBD stehen auf der Liste der FEI, und die Liste gilt auch für Stoffe mit ähnlicher Wirkung. Prüf jedes Produkt vor dem Turnier gegen die aktuelle Liste und frag im Zweifel deine Tierärztin.

Braucht ein altes Pferd automatisch einen Gelenkzusatz?

Nein. Ein altes Pferd braucht vor allem gutes Heu, genug Eiweiß, ein passendes Mineralfutter und so viel Bewegung wie möglich. Erst wenn das alles stimmt und die Tierärztin die Gelenke angesehen hat, lohnt sich ein gezielter Test mit einem Zusatz.

Quellen

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