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Heu und Grundfutter·13 Min. Lesezeit·13.10.2026

Schimmel im Heu beim Pferd: erkennen und was tun

Schimmel im Heu: woran du ihn erkennst, was er beim Pferd anrichtet und was du tun kannst. Mit einem echten Laborbefund, bei dem das Heu als verdorben galt.

Laborbefund eines Heus aus einem Pensionsstall: Lagerpilze 13,5-fach über dem Orientierungswert, Gesamtbeurteilung Qualitätsstufe IV, also verdorben.
Laborbefund eines Heus aus einem Pensionsstall: Lagerpilze 13,5-fach über dem Orientierungswert, Gesamtbeurteilung Qualitätsstufe IV, also verdorben.

Schimmel im Heu erkennst du an muffigem Geruch, an einer Staubwolke beim Aufschütteln, an grauen oder weißen Belägen und an klammen, warmen Stellen im Ballen. Verschimmeltes Heu fütterst du nicht, auch dann nicht, wenn du die schlechten Stellen rausziehst. Wie stark ein Heu belastet ist, sagt dir mit Sicherheit nur eine Keimzahlbestimmung im Labor.

Im September 2026 hab ich genau so eine Untersuchung machen lassen. Das Heu kam aus einem Pensionsstall, es war grau, stark verholzt und hatte einen flächigen hellen Belag. Ich wollte es schwarz auf weiß haben und hab eine Probe zur LUFA NRW geschickt. Das Ergebnis: Die Lagerpilze lagen 13,5-fach über dem Orientierungswert, die Gesamtbeurteilung war Qualitätsstufe IV, und das heißt im Laborbericht „verdorben“. Diesen Befund zeige ich dir hier anonym, Zahl für Zahl. Man kann daran sehr gut sehen, was so ein Prüfbericht aussagt und was nicht. Und das Thema ist gerade aktuell: Heu ist 2026 knapp, und in vielen Ställen wird jetzt Heu verfüttert, das man in einem normalen Jahr aussortiert hätte.

Wie erkenne ich Schimmel im Heu?

Am Geruch, am Staub, an der Farbe und am Griff. Gutes Heu riecht aromatisch, ist grünlich bis gelblich und raschelt trocken. Verschimmeltes Heu riecht muffig oder modrig, staubt beim Aufschütteln, hat graue, weiße oder schwarze Stellen und fühlt sich klamm oder verklebt an. Wenn der Ballen innen warm ist, arbeitet darin etwas.

Am besten ziehst du zusätzlich aus der Mitte des Ballens eine Handvoll raus. Außen ist Heu oft ausgebleicht, das kommt von Sonne und Luft und ist harmlos. Innen sollte es gleichmäßig aussehen und genauso riechen wie außen.

Merkmal Gutes Heu Verdächtiges Heu
Geruch aromatisch, nach Heu muffig, modrig, säuerlich, nach Keller
Farbe grünlich bis gelblich, außen ausgebleicht grau, weißlich, schwarze oder dunkle Flecken
Staub kaum, auch beim Aufschütteln sichtbare Wolke, die im Licht stehen bleibt
Griff trocken, locker, raschelt klamm, verklebt, feste Klumpen, Flaum
Temperatur kalt innen warm

Ein guter Test ist das Aufschütteln gegen das Licht, zum Beispiel vor der offenen Stalltür. Ein bisschen Staub hat jedes Heu. Wenn aber eine richtige Wolke hängen bleibt und du husten musst, ist das kein Heu, das ich meinem Pferd vorlegen würde.

Das Heu aus meinem Beispiel war grau, sehr grob und hatte auf ganzen Lagen einen hellen, fast mehligen Belag. Wichtig zu wissen: Nicht alles, was weiß ist, ist Schimmel. Feiner Staub und Erde können ähnlich aussehen. Wenn du unsicher bist, bringt nur das Labor Klarheit.

Was zeigt ein Laborbefund zu Schimmel im Heu?

Das Labor zählt die lebenden Keime in sieben Gruppen und vergleicht jede Gruppe mit einem Orientierungswert für Heu. Liegt eine Gruppe über diesem Wert, sinkt die Qualitätsstufe. Stufe I ist normal, Stufe IV heißt verdorben. Für Pferde sollten laut LUFA die Stufen I und II angestrebt werden.

Die Keime teilen sich in zwei Arten. Die einen kommen vom Feld mit, sie sind auf jedem Heu und sterben während der Lagerung langsam ab. Die anderen zeigen Verderb an, sie vermehren sich erst, wenn das Heu im Lager feucht wird oder zu lange liegt. Für die Beurteilung zählen vor allem diese zweiten.

So sah der Befund aus meinem Beispiel aus, Heu aus der Ernte im Juni 2025, Probe gezogen im September 2026:

Keimgruppe Gemessen, KBE je g Orientierungswert Heu Bewertung
Bakterien vom Feld (KG 1) 15.000 30.000.000 unauffällig
Bakterien, die Verderb anzeigen (KG 2) 5.200.000 2.000.000 2,6-fach, leicht erhöht
Streptomyceten (KG 3) nicht nachweisbar 150.000 unauffällig
Pilze vom Feld (KG 4) 6.500 200.000 unauffällig
Lagerpilze (KG 5) 1.350.000 100.000 13,5-fach, stark überhöht
Mucorales (KG 6) nicht nachweisbar 5.000 unauffällig
Hefen (KG 7) 1.000 150.000 unauffällig

KBE heißt koloniebildende Einheiten, also Keime, die sich noch vermehren können. Zu den Lagerpilzen in KG 5 gehören unter anderem Aspergillus und Penicillium, das sind die typischen Schimmelpilze in schlecht gelagertem Futter.

Was man an diesem Befund gut sieht: Die Feldkeime sind fast weg, das Heu war zum Zeitpunkt der Probe über ein Jahr alt. Dafür haben sich die Keime vermehrt, die erst im Lager wachsen. Genau dieses Muster spricht für Verderb während der Lagerung.

Die Qualitätsstufe richtet sich nach der Gruppe mit der höchsten Belastung, ein einziger Wert reicht also für die Abwertung:

Qualitätsstufe Höchste Keimgruppe liegt Bewertung
I nicht über dem Orientierungswert normal
II bis zum 5-Fachen darüber geringgradig herabgesetzt
III bis zum 10-Fachen darüber herabgesetzt
IV mehr als 10-fach darüber verdorben

Mit 13,5-fach bei den Lagerpilzen landete das Heu in Stufe IV. Das Labor schreibt dazu: „Ein Unverträglichkeitsrisiko ist nicht auszuschließen.“

Was passiert, wenn ein Pferd verschimmeltes Heu frisst?

Die größte Gefahr sitzt in der Lunge. Beim Fressen atmet das Pferd Staub und Pilzsporen ein, die Nase steckt ja direkt im Heu. Bei empfindlichen Pferden kann das Husten und equines Asthma auslösen oder ein bestehendes Asthma verschlimmern. Dazu können Schimmelpilze Giftstoffe bilden, die Mykotoxine, deren Wirkung beim Pferd aber schlechter erforscht ist.

Dass Heustaub der wichtigste Auslöser für equines Asthma ist, darin sind sich die Fachleute einig. Eine große Übersichtsarbeit von 2024 nennt das Raufutter, seine Herstellung und seine Lagerung als den Punkt, an dem man am meisten verbessern kann. Ob dabei die Pilze selbst den Ausschlag geben oder der Staub insgesamt, ist noch nicht ganz geklärt. Eine Schweizer Studie mit 73 Pferden hat 2024 jeweils ein Pferd mit und eins ohne Asthma aus demselben Stall verglichen und keinen Zusammenhang zwischen Pilzen in der Luftröhre und Asthma gefunden. Für die Praxis ändert das wenig: Verschimmeltes Heu ist immer auch staubiges Heu.

Bei den Mykotoxinen ist die Lage dünner. Eine schwedische Arbeit von 2021 fasst zusammen, dass die Wirkung beim Pferd nur teilweise geklärt ist und eher unspezifische Beschwerden macht, also nichts, was man auf den ersten Blick dem Heu zuordnet.

Viele Pferde lassen schimmeliges Heu übrigens liegen, wenn sie die Wahl haben. Wenn die Ration knapp ist oder in der Gruppe Futterneid herrscht, fressen sie es trotzdem. Darauf, dass dein Pferd schon selbst sortiert, würde ich mich also nicht verlassen. Was Husten beim Pferd sonst noch bedeuten kann, steht im Beitrag über Husten beim Antraben.

Kann ich verschimmeltes Heu füttern, wenn ich die Stellen rausnehme?

Nein. Wo Schimmel sichtbar ist, steckt er meist auch in den Teilen, die noch sauber aussehen. Ballen mit sichtbarem Schimmel an der Oberfläche haben auch im Inneren mehr Pilze, und Mykotoxine wurden auch in Heu gefunden, das augenscheinlich einwandfrei war. Den ganzen Ballen aussortieren ist der sichere Weg.

Genau das machen aber die wenigsten. In der schwedischen Befragung von 2021 sortierten die meisten Pferdehalterinnen die schimmeligen Stellen aus und fütterten den Rest des Ballens. Ich versteh das total, vor allem in einem Jahr, in dem jeder Ballen teuer ist. Aber der Schimmel, den du siehst, ist nur der Teil, der schon so weit gewachsen ist, dass man ihn sieht.

Beim Aussortieren selbst solltest du übrigens an dich denken. Wer verschimmeltes Heu aufschüttelt, atmet die Sporen genauso ein wie das Pferd. Beim Umgang mit staubigem oder schimmeligem Heu trage ich eine FFP2-Maske und schüttle es nicht im geschlossenen Stall auf.

Hilft Wässern oder Bedampfen gegen Schimmel im Heu?

Nur bei Heu, das staubig, aber nicht verdorben ist. Wässern bindet den Staub, tötet aber keine Keime, die Bakterien nehmen beim Einweichen sogar zu. Bedampfen tötet Keime und Pilze fast vollständig ab. Mykotoxine bleiben in beiden Fällen drin. Verdorbenes Heu der Stufe IV gehört nicht in den Trog, auch nicht bedampft.

Die Zahlen dazu stammen aus einer englischen Studie von 2014. Nach 9 Stunden im Wasser stiegen die Bakterien von rund 60.000 auf bis zu 350.000 KBE je Gramm. Nach 50 Minuten im Dampfgerät fielen die Schimmelpilze von 1.148 auf 2. Ein selbst gebauter Dämpfer aus Tonne und Tapetenablöser erreicht die nötige Temperatur im Ballen meist nicht.

Heißt für uns: Für ein Pferd mit Husten und ein sauberes, nur etwas staubiges Heu ist Bedampfen eine gute Sache. Für ein Heu wie das aus meinem Beispiel ist es keine Lösung. Wie Wässern und Bedampfen im Detail wirken und was sie mit Zucker und Mineralien machen, steht im Beitrag Heu wässern oder bedampfen.

Wie lasse ich Heu auf Schimmel untersuchen?

Mit einer Keimzahlbestimmung, die heißt beim Labor oft Gesamtkeimgehalt oder mikrobiologische Untersuchung. Sie kostet je nach Labor rund 80 bis 100 Euro und dauert ein bis zwei Wochen. Das Heu sollte dafür zehn bis zwölf Wochen abgelagert sein. Eine normale Nährstoffanalyse zeigt keine Keime, das ist ein eigener Auftrag.

Das ist der Punkt, an dem viele stolpern: Sie haben eine Heuanalyse mit Zucker, Eiweiß und Mineralien und denken, die Hygiene sei damit auch geprüft. Ist sie nicht. Wenn du Schimmel vermutest, kreuzt du auf dem Auftrag ausdrücklich die Mikrobiologie an.

Drei Labore untersuchen Heu auf Keime und nehmen Proben von Privatleuten an. Die Preise sind brutto, Stand September 2026:

Labor Schimmel, Hefen und Bakterien Dauer Probenmenge
LKS Sachsen, Niederwiesa 81,99 € nicht veröffentlicht nicht veröffentlicht
LUFA NRW, Münster 89,76 € 4 bis 7 Werktage ca. 3 Liter
LUFA Nord-West, Oldenburg 97,58 € ca. 2 Wochen 150 g

Damit das Ergebnis etwas taugt:

  • Mischprobe ziehen. Aus mehreren Ballen und aus dem Inneren, nicht nur eine Handvoll vom Rand. Wie das genau geht, steht im Beitrag Heuanalyse lesen.
  • Saubere Tüte, gut verschlossen. Mit Datum, Herkunft und Erntezeitpunkt beschriftet.
  • Montag oder Dienstag verschicken. Liegt die Probe übers Wochenende in der Post, können die Keime unterwegs weiterwachsen.
  • Im Pensionsstall Fotos machen. Vom Ballen, vom Belag, mit Datum. Wenn es später Streit um das Heu gibt, hast du etwas in der Hand.

Wenn dein Befund da ist und du wissen willst, was er für dein Pferd bedeutet, werte ich ihn dir aus. Das geht für die Keimzahlen genauso wie für eine Nährstoffanalyse, und gern auch zusammen mit dem Blutbild deines Pferdes.

Warum schimmelt Heu überhaupt?

Weil es zu feucht ist. Entweder wurde es zu feucht eingefahren, es ist auf dem Feld nass geworden, oder es zieht im Lager Feuchtigkeit, über den Boden, eine Außenwand, ein undichtes Dach oder Kondenswasser. Je länger feuchtes Heu liegt, desto mehr vermehren sich die Lagerpilze. Altes Heu aus dem Vorjahr ist deshalb besonders anfällig, wenn es nicht wirklich trocken gelagert war.

Frisch eingefahrenes Heu arbeitet in den ersten Wochen noch, es „schwitzt“. In dieser Zeit erwärmt sich der Stock. Die Landwirtschaftskammern nennen Temperaturen unter 50 °C unbedenklich, ab 60 °C besteht Brandgefahr. Das ist vor allem eine Sache für den Landwirt. Für dich heißt es: Ganz frisches Heu nicht direkt nach der Ernte füttern, und Heu für eine Laboruntersuchung erst nach dem Ablagern einschicken.

Was du bei der Lagerung im eigenen Stall tun kannst:

  • Ballen nie direkt auf den Boden. Paletten oder Holzbohlen drunter, damit Luft rankommt.
  • Abstand zur Wand. An Außenwänden schlägt sich Feuchtigkeit nieder.
  • Dach dicht, Seiten offen. Heu braucht Schutz vor Regen, aber Luft.
  • Älteres Heu zuerst verfüttern und angebrochene Ballen zügig aufbrauchen.

Gerade 2026 lohnt sich ein genauer Blick. Weil Heu knapp ist, wird in vielen Ställen altes Heu aus dem Vorjahr hervorgeholt, so wie in meinem Beispiel. Was du tun kannst, wenn dir das Heu ausgeht, steht im Beitrag über Heuknappheit 2026.

Ist Schimmel in der Heulage genauso schlimm?

Ja, und er entsteht schneller. Heulage bleibt nur so lange haltbar, wie keine Luft an sie kommt. Ein Loch in der Folie oder ein angebrochener Ballen, der zu lange offen steht, reicht für Schimmelnester. Diese Stellen verwirfst du großzügig, und bei Erde oder Tierresten im Ballen den ganzen Ballen.

Ein geöffneter Heulageballen sollte im Winter innerhalb von drei bis fünf Tagen leer sein, im Sommer innerhalb von zwei. Wird er warm, gärt er nach. Für Heulage gelten im Labor strengere Orientierungswerte als für Heu, bei den Lagerpilzen zum Beispiel 30.000 KBE je Gramm, bei Heu sind es 100.000.

Prüf vor dem Öffnen die Folie auf Löcher und Risse, gerade an Stellen, wo Vögel oder Mäuse rangekommen sein können. Gute Heulage riecht angenehm säuerlich bis aromatisch. Riecht sie muffig, nach Essig oder faulig, oder siehst du weiße, blaue oder rötliche Stellen, kommt sie nicht ins Netz.

Wann gehört die Tierärztin dazu?

Wenn dein Pferd hustet, vor allem beim Fressen oder beim Antraben, wenn es Nasenausfluss hat, schneller atmet als sonst oder an Leistung verliert. Ebenso bei Fressunlust, Durchfall oder Kolikanzeichen, nachdem es verdächtiges Heu gefressen hat. Dann entscheidet die Tierärztin, wie es weitergeht.

Sag ihr dabei ruhig, was du am Heu beobachtet hast, und zeig ihr die Fotos. Wenn du schon einen Laborbefund hast, nimm ihn mit. Bei Pferden mit bekanntem Asthma gehört sauberes Raufutter fest zur Behandlung dazu, wie viel es im Einzelfall ausmacht, kann aber nur jemand beurteilen, der das Pferd untersucht hat.

Häufige Fragen zu Schimmel im Heu

Riecht verschimmeltes Heu immer?

Meistens, aber nicht immer. Stark belastetes Heu riecht in der Regel muffig. Bei geringer Belastung oder wenn der Ballen gut durchlüftet ist, riechst du oft nichts. Staub beim Aufschütteln und graue oder weißliche Stellen sind dann die besseren Hinweise. Sicher ist nur der Laborbefund.

Ist weißer Staub im Heu immer Schimmel?

Nein. Feiner Staub, Erde und Pollen können ähnlich aussehen. Schimmel zeigt sich eher als Flaum, als zusammenhängender Belag auf ganzen Lagen oder als verklebte Klumpen und riecht oft muffig. Wenn du unsicher bist, lass eine Probe untersuchen, bevor du den ganzen Vorrat verfütterst.

Ist Schimmel im Heu auch für mich gefährlich?

Ja. Wer regelmäßig verschimmeltes Heu einatmet, kann selbst eine allergische Lungenentzündung bekommen, die sogenannte Farmerlunge. Beim Aufschütteln und Aussortieren von staubigem oder schimmeligem Heu solltest du deshalb eine FFP2-Maske tragen und im Freien arbeiten.

Kann ich verschimmeltes Heu als Einstreu nehmen?

Lieber nicht. Pferde fressen von der Einstreu, und beim Liegen und Wälzen wirbeln sie die Sporen genau dort auf, wo sie atmen. Verschimmeltes Heu kommt auf den Mist und nicht in die Box.

Wie lange ist Heu haltbar?

Gut gelagertes, trockenes Heu hält in der Regel bis zur nächsten Ernte und auch etwas darüber hinaus. Je länger es liegt, desto mehr verliert es an Vitaminen, und desto wichtiger ist die Kontrolle. Das Heu aus meinem Beispiel war bei der Probe 15 Monate alt und verdorben.

Zeigt eine normale Heuanalyse Schimmel an?

Nein. Eine Nährstoffanalyse misst Zucker, Eiweiß, Faser und Mineralien. Für Schimmel, Hefen und Bakterien brauchst du eine eigene mikrobiologische Untersuchung, die du auf dem Auftrag extra ankreuzt. Sie kostet je nach Labor rund 80 bis 100 Euro.

Quellen

  • Prüfbericht der LUFA NRW vom 23.09.2026, Heu, Ernte Juni 2025, mikrobiologische Untersuchung nach VDLUFA Methodenbuch III, 28.1.1 bis 28.1.4. Anonymisiert.
  • LUFA NRW: Futtermittel, Mikrobiologisch-hygienische Beschaffenheit. Merkblatt, Stand 01.12.2023, mit den Orientierungswerten nach VDLUFA Methodenbuch III, 28.1.4, 2023.
  • Diez de Castro E, Fernandez-Molina JM: Environmental Management of Equine Asthma. Animals 14 (3), 2024, 446.
  • Dély S, Gerber V, Peters LM, Sage SE: Association between equine asthma and fungal elements in the tracheal wash: An environment-matched case-control study. PLoS ONE 19, 2024, e0309835.
  • Bergkvist E: Detektion och aktion vid mögelförekomst i vallfoder till hästar. Bachelorarbeit, SLU Uppsala, 2021.
  • Moore-Colyer MJ, Lumbis K, Longland A, Harris P: The effect of five different wetting treatments on the nutrient content and microbial concentration in hay for horses. PLoS ONE 9 (11), 2014, e114079.
  • Coenen M, Vervuert I (Hrsg.): Pferdefütterung. 6. Auflage, Thieme 2020, S. 160 bis 162 (Heulage).
  • Landwirtschaftskammer Kärnten: Heißes Heu, ab 50 Grad wird es im Heustock brenzlig.

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