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Heu und Grundfutter·13 Min. Lesezeit·27.10.2026

Heuanalyse beim Pferd: wann sie sich wirklich lohnt

Was eine Heuanalyse beim Pferd zeigt, was sie kostet und wann sie sich lohnt. Mit Werten der Ernte 2026: welche Lücken sicher sind, was du nie schätzen kannst.

Tabelle mit Heuwerten der Ernte 2026: Kupfer, Zink und Natrium liegen fast immer unter dem Zielwert, Zucker und Fruktan, Eiweiß, Calcium zu Phosphor und Mangan schwanken sehr weit.
Tabelle mit Heuwerten der Ernte 2026: Kupfer, Zink und Natrium liegen fast immer unter dem Zielwert, Zucker und Fruktan, Eiweiß, Calcium zu Phosphor und Mangan schwanken sehr weit.

Eine Heuanalyse lohnt sich immer dann, wenn du für dein Pferd wissen musst, wie viel Zucker, Eiweiß oder Calcium und Phosphor im Heu stecken. Diese Werte schwanken von Heu zu Heu so stark, dass du sie nicht schätzen kannst. Dass Kupfer, Zink und Natrium fehlen, weißt du dagegen auch ohne Analyse.

Ich habe in diesem Herbst Heuanalysen der Ernte 2026 aus ganz Deutschland gesammelt und Wert für Wert nebeneinandergelegt. Dabei ist mir eins sehr deutlich geworden: Bei manchen Werten liegt praktisch jedes Heu gleich, bei anderen liegen zwischen zwei Heus Welten. Beim Zucker und Fruktan reichte die Spanne von 6 bis 30 Prozent der Trockenmasse, also um das Fünffache.

In diesem Beitrag zeige ich dir, was eine Heuanalyse überhaupt misst, wann sie sich für dich lohnt und wann eher nicht, welches Paket du beim Labor ankreuzt, was das kostet und wie du die Probe richtig ziehst. Wie du den fertigen Prüfbericht liest, steht in einem eigenen Beitrag, den verlinke ich dir weiter unten.

Was zeigt eine Heuanalyse beim Pferd?

Eine Heuanalyse zeigt dir, was in deinem Heu steckt: Energie, Eiweiß, Zucker und Fruktan, Rohfaser, die Mengenelemente wie Calcium, Phosphor und Natrium und die Spurenelemente wie Kupfer, Zink und Mangan. Alle Werte stehen je kg Trockenmasse. Keime, Schimmel und Vitamine gehören nicht dazu, die sind eigene Untersuchungen.

Die meisten Labore teilen die Analyse in zwei Pakete. Im ersten stehen die Inhaltsstoffe: Trockensubstanz, Rohprotein und das verdauliche Eiweiß pcv XP, Rohfaser, Energie, Zucker und Fruktan. Im zweiten stehen die Mineralstoffe und Spurenelemente. Für eine Rationsberechnung brauchst du beide.

Was nicht drinsteht, ist genauso wichtig. Selen wird oft nicht gemessen, Jod so gut wie nie, Vitamine gar nicht. Und ob ein Heu verschimmelt oder stark mit Keimen belastet ist, zeigt eine Nährstoffanalyse überhaupt nicht. Dafür gibt es die Keimzahlbestimmung, mehr dazu im Beitrag Schimmel im Heu.

Aus der Analyse allein weißt du noch nicht, ob das Heu zu deinem Pferd passt. Das zeigt erst die Rechnung mit der Menge, die dein Pferd frisst, und mit dem, was es sonst noch bekommt.

Was weißt du über dein Heu auch ohne Analyse?

Kupfer, Zink und Natrium liegen in fast jedem Heu unter dem Zielwert. Bei den Heus der Ernte 2026 hat kein einziges beim Zink den Zielwert von 40 mg je kg erreicht, beim Kupfer nur ganz wenige knapp. Ein Mineralfutter mit Kupfer und Zink und täglich Salz brauchst du deshalb so gut wie immer.

So sahen die Werte 2026 aus:

Wert Zielwert LUFA Spanne 2026 Mittlerer Wert 2026
Kupfer 6 bis 10 mg/kg 2 bis 6 mg/kg 4 mg/kg
Zink 40 bis 100 mg/kg 15 bis 37 mg/kg 21 mg/kg
Natrium über 0,2 % unter der Messgrenze bis 0,22 % 0,02 %

Rechne das einmal für ein 500-kg-Pferd mit 7,5 kg Trockenmasse Heu am Tag. Beim Kupfer kommen 4 mg × 7,5 kg = 30 mg zusammen, der Bedarf liegt bei 105 mg. Beim Zink sind es 21 mg × 7,5 kg = 158 mg bei einem Bedarf von 425 mg. Das Heu deckt also beim Kupfer nicht mal ein Drittel, beim Zink gut ein Drittel.

Beim Natrium lag über ein Drittel der Heus unter der Grenze, die das Labor überhaupt noch messen kann. Das ist bei Heu ganz normal. Im Schnitt der LUFA Nord-West von 2016 bis 2021 lagen Kupfer und Zink übrigens in jedem einzelnen Jahr unter dem Zielwert. Wie du Salz am besten fütterst, steht im Beitrag zur Salzfütterung.

Was kannst du ohne Heuanalyse nicht schätzen?

Zucker und Fruktan, das verdauliche Eiweiß, das Verhältnis von Calcium zu Phosphor und das Mangan. Bei diesen vier Werten lagen die Heus der Ernte 2026 so weit auseinander, dass ein Durchschnittswert dich genauso gut in die falsche Richtung schicken kann. Und ansehen kannst du sie dem Heu auch nicht.

Wert Zielwert Spanne 2026 Was das heißt
Zucker + Fruktan unter 15 % 6 bis 30 % fast neun von zehn Heus lagen darüber
pcv XP ab 4,2 % für den Erhalt 1,7 bis 6,9 % mehr als die Hälfte deckt den Bedarf nicht
Calcium : Phosphor 1,5 bis 2 : 1 0,7 bis 5,7 : 1 je ein Drittel zu eng und zu weit
Mangan über 50 mg/kg 15 bis 426 mg/kg jedes vierte Heu lag darunter

Beim Zucker überrascht viele, dass man ihn am Heu nicht erkennt. Wie reif das Gras beim Schnitt war, siehst du an den Halmen, und das passt auch gut zur Energie. Mit dem Zucker hing es 2026 kaum zusammen. Ein grobes, spät geschnittenes Heu kann trotzdem viel Zucker haben.

Beim Calcium und Phosphor hatte ein Heu 0,7 zu 1, also mehr Phosphor als Calcium. Ein anderes lag bei fast 6 zu 1. Für beide Fälle brauchst du ein anderes Mineralfutter. Genau an solchen Stellen entscheidet die Analyse, ob das Mineral passt oder an deinem Heu vorbeigeht.

Wann lohnt sich eine Heuanalyse?

Eine Heuanalyse lohnt sich, wenn du ein Heu längere Zeit fütterst und einer der Werte, die man nicht schätzen kann, für dein Pferd wichtig ist. Das ist vor allem so, wenn Zucker und Stärke niedrig bleiben sollen, wenn dein Pferd Muskeln aufbauen soll oder wenn du das Mineralfutter genau passend aussuchen willst.

Konkret würde ich eine Analyse machen lassen,

  • wenn dein Pferd so gefüttert werden muss, dass wenig Zucker in die Ration kommt, zum Beispiel bei EMS, Cushing oder Hufrehe in der Vorgeschichte. Hier ist der Zuckerwert des Heus die wichtigste Zahl der ganzen Ration.
  • wenn dein Pferd abbaut, Muskeln verliert oder im Training ist. Dann willst du wissen, ob das Heu beim Eiweiß überhaupt den Erhalt deckt.
  • wenn du eine Rationsberechnung machst oder machen lässt. Mit echten Heuwerten rechnest du mit dem Heu, das dein Pferd wirklich frisst.
  • wenn eine neue Charge kommt, gerade bei zugekauftem Heu aus einer anderen Gegend. Bei einer Einsenderin lagen zwei Lieferungen vom selben Lieferanten beim verdaulichen Eiweiß 40 Prozent auseinander.
  • wenn du für einen ganzen Stall Heu einlagerst. Dann gilt die Analyse für viele Pferde und viele Monate.

Und ganz ehrlich, bei einem Pferd, das Probleme macht, ohne dass jemand weiß warum, ist die Heuanalyse oft der günstigste Schritt, um eine Ursache auszuschließen oder zu finden.

Wann lohnt sich eine Heuanalyse eher nicht?

Wenn das Heu ständig wechselt, ist eine Analyse schnell überholt. Das ist zum Beispiel so, wenn du alle paar Wochen ein paar Ballen von verschiedenen Höfen holst oder der Stall das Heu immer wieder woanders zukauft. Dasselbe gilt, wenn vom analysierten Heu nur noch wenig übrig ist.

In diesen Fällen rechne ich lieber mit Werten aus der Region und plane die Unsicherheit mit ein. Kupfer, Zink und Salz ergänzt du sowieso, das steht oben. Beim Zucker und Eiweiß nimmst du eher die vorsichtige Seite, bis ein Heu länger bleibt.

Für ein gesundes, normal gefüttertes Pferd ohne Besonderheiten ist eine Analyse auch kein Muss. Ein Anhaltspunkt aus der Gegend ist hier besser als gar nichts, und für die meisten Entscheidungen reicht er.

Genau dafür habe ich die Heuwerte der Ernte 2026 nach Postleitzahl zusammengestellt. Du gibst deine Postleitzahl ein und siehst, wie das Heu bei dir in der Gegend aussieht.

Welches Analysepaket brauche ich?

Für die Fütterung brauchst du die Inhaltsstoffe und die Mineralstoffe, also in der Regel zwei Pakete. Bei der LUFA Nord-West heißen sie „Inhaltsstoffpaket Heu“ und „Mineralstoff- und Spurenelementpaket“. Energie, pcv XP, Zucker und Fruktan sind im ersten schon drin, die kreuzt du nicht noch einmal extra an.

Wer nur das erste Paket nimmt, kennt Zucker und Eiweiß, aber kein Kupfer, kein Zink und kein Calcium. Das passiert öfter, als man denkt. Bei einer Einsenderin in diesem Jahr fehlten Calcium, Phosphor, Magnesium, Natrium und Kalium komplett, obwohl Kupfer und Zink gemessen waren. Schau beim Ankreuzen also genau hin. Frag in so einem Fall beim Labor nach, ob die Probe noch da ist und nachuntersucht werden kann.

Eine Keimzahlbestimmung brauchst du zusätzlich, wenn das Heu staubt, muffig riecht, wenn dein Pferd hustet oder Kotwasser hat oder wenn es Streit um die Heuqualität im Stall gibt. Sie braucht eine eigene Probe und ein länger gelagertes Heu.

Selen kannst du bei manchen Laboren extra dazubestellen. Das lohnt sich vor allem, wenn du in einer Gegend wohnst, in der du gar nicht weißt, wie viel Selen der Boden hergibt.

Was kostet eine Heuanalyse?

Bei der LUFA Nord-West kosten das Inhaltsstoffpaket Heu 49,50 € und das Mineralstoffpaket 46,00 €, zusammen 95,50 € netto, also rund 114 € mit Mehrwertsteuer. Eine Keimzahlbestimmung kostet je nach Labor noch einmal rund 80 bis 100 €. Dazu kommt das Porto.

Klingt erstmal viel. Rechne es aber auf das Heu um, für das die Analyse gilt. Ein Pferd frisst in einem Winter von Oktober bis April rund 1,8 Tonnen Heu. Stehen in einem Stall zehn Pferde am selben Heu, sind es bei einer Analyse rund 11 € je Pferd. Frag also ruhig im Stall, ob ihr euch die Kosten teilt.

Manche Landwirte lassen ihr Heu ohnehin untersuchen. Frag vor dem Kauf nach, ob es einen Prüfbericht gibt. Den bekommst du oft einfach dazu.

Wann ist der richtige Zeitpunkt für eine Heuanalyse?

Für die Nährstoffe sollte das Heu rund acht Wochen nach der Ernte gelagert sein, für die Keimzahlen zehn bis zwölf Wochen. Am besten lässt du es untersuchen, sobald eine neue Charge da ist und bevor du die Ration darauf umstellst. Die Probe verschickst du am Montag oder Dienstag.

Frisches Heu schwitzt in den ersten Wochen noch nach. In dieser Zeit verändert es sich, und eine Probe aus dieser Phase sagt wenig über das Heu, das dein Pferd im Winter frisst.

Der Wochentag klingt nach einer Kleinigkeit. Eine Probe, die am Freitag losgeht, liegt aber oft übers Wochenende in der Post. Für die Nährstoffe macht das wenig aus. Bei Keimzahlen können die Keime in der Tüte aber weiterwachsen.

Wenn du Heu kaufst, ist der beste Zeitpunkt übrigens vor dem Kauf. Bei einer größeren Menge kannst du dir eine Probe geben lassen oder nach dem Prüfbericht fragen. Dann weißt du vorher, was du kaufst.

Wie ziehe ich eine Heuprobe richtig?

Du ziehst eine Mischprobe: kleine Mengen aus mehreren Ballen und aus dem Inneren der Ballen, nicht nur vom Rand. Das mischst du gut durch und schickst rund 200 g in einer Papiertüte ein. Kommt das Heu von mehreren Wiesen, nimmst du aus allen Ballen etwas mit in dieselbe Probe.

So gehe ich vor:

  1. Aus mindestens fünf Ballen Heu nehmen, wenn es geht aus verschiedenen Stellen im Lager.
  2. Von jedem Ballen eine Handvoll aus dem Inneren ziehen. Bei Rundballen ruhig erst die äußere Schicht wegnehmen.
  3. Alles auf einer sauberen Unterlage gut mischen und grob zerkleinern.
  4. Rund 200 g in eine Papiertüte füllen. Für eine Keimzahl kommen noch einmal 150 g extra dazu.
  5. Die Tüte beschriften, zum Beispiel „Heu 2026, 1. Schnitt, Stall Sonnenhof“, und genau so auf den Auftrag schreiben.

Papier ist wichtig, weil Heu in Plastik schwitzt. Beim Gewicht hilft eine Faustzahl: Loses Heu wiegt rund 70 g je Liter, 200 g sind also knapp drei Liter Heu, locker eingefüllt.

Den Schnitt schreibst du selbst auf. Das Labor kann ihn nicht messen, es übernimmt deine Angabe.

Wo schicke ich die Heuprobe hin?

An ein Futtermittellabor, das Proben von Privatleuten annimmt. Die meisten Heuanalysen, die mir 2026 geschickt wurden, kamen von der LUFA Nord-West in Oldenburg. Daneben waren die LUFA NRW in Münster, die LKS in Sachsen, das LTZ Augustenberg in Baden-Württemberg und Agrolab dabei.

Auf der Seite des Labors findest du einen Untersuchungsauftrag für Pferdefutter oder Grundfutter. Den füllst du aus, kreuzt die Pakete an und legst ihn zur Probe.

Welches Labor du nimmst, ist für die Nährstoffe gar nicht so entscheidend. Wichtig ist, dass die Werte auf die Trockenmasse gerechnet sind und pcv XP mit drinsteht. Das ist bei den großen Laboren der Fall.

Was mache ich mit dem Ergebnis?

Mit dem Prüfbericht rechnest du aus, was dein Pferd über das Heu bekommt, und vergleichst das mit seinem Bedarf. Daraus siehst du, was das Mineralfutter ergänzen muss, ob Eiweiß fehlt und ob der Zucker für dein Pferd passt. Erst dann suchst du das Mineral aus.

Welche Zeile im Bericht zählt und wie du sie umrechnest, zeige ich dir Schritt für Schritt im Beitrag Heuanalyse lesen. Wie die ganze Rechnung mit Heu, Mineral und Zusatzfutter aussieht, steht im Beitrag zur Rationsberechnung.

Wenn der Zucker zu hoch ist und du kein anderes Heu bekommst, kannst du es wässern. Das senkt den Zucker, beim Fruktan bringt es weniger, und es gehen auch Mineralstoffe verloren. Was die Studien dazu zeigen, steht im Beitrag Heu wässern oder bedampfen.

Wenn du den Bericht selbst lesen lernen willst, damit du jede neue Analyse alleine einordnen kannst, gibt es dafür meine Lesehilfe mit Auswertebogen.

Wann gehört die Tierärztin dazu?

Die Heuanalyse beurteilt nur das Heu, nicht dein Pferd. Wenn dein Pferd lahmt, schlecht frisst, Durchfall hat, abnimmt oder hustet, gehört es zuerst zur Tierärztin. Die Analyse hilft danach, die Fütterung passend einzustellen.

Gerade beim Verdacht auf Hufrehe wartest du nicht auf einen Laborbericht. Ein Heu mit viel Zucker kann ein Grund sein, warum ein Pferd im Winter Probleme bekommt. Es ist aber nie der einzige, und die Diagnose stellt die Tierärztin.

Wenn du schon eine Heuanalyse hast, nimm sie zum Termin mit. Zusammen mit einem Blutbild sieht man oft deutlich besser, wo es hakt.

Häufige Fragen

Was kostet eine Heuanalyse beim Pferd?

Für Inhaltsstoffe und Mineralstoffe zusammen zahlst du bei der LUFA Nord-West 95,50 € netto, rund 114 € mit Mehrwertsteuer. Eine Keimzahlbestimmung kostet noch einmal rund 80 bis 100 €. Teilt ihr euch die Analyse im Stall, wird es pro Pferd deutlich günstiger.

Kann ich die Analyse vom Heulieferanten nehmen?

Ja, wenn sie zum Heu gehört, das dein Pferd gerade frisst. Achte auf Erntejahr, Schnitt und Wiese. Eine Analyse vom letzten Jahr oder von einer anderen Fläche sagt über dein Heu wenig. Und schau, ob die Mineralstoffe mit untersucht wurden, oft fehlt das zweite Paket.

Wie lange gilt eine Heuanalyse?

So lange du dasselbe Heu fütterst. Die Mineralstoffe ändern sich bei der Lagerung nicht. Kommt eine neue Charge, ein neuer Schnitt oder ein neuer Lieferant, brauchst du eine neue Analyse, auch wenn das Heu vom selben Hof stammt.

Reicht eine Probe, wenn das Heu von mehreren Wiesen kommt?

Ja, wenn das Heu sowieso gemischt gefüttert wird. Dann ziehst du eine Mischprobe aus Ballen aller Wiesen. Sie zeigt dir, was dein Pferd im Schnitt bekommt, und genau das brauchst du für die Ration.

Kann ich auch Heulage analysieren lassen?

Ja, die Labore haben dafür eigene Pakete. Beim Lesen musst du aufpassen, weil Heulage viel mehr Wasser enthält und die Bewertung im Bericht oft nicht zur gefütterten Menge passt. Mehr dazu steht im Beitrag zur Heulage.

Lohnt sich eine Heuanalyse auch für ein gesundes Pferd?

Sie ist kein Muss, aber sie hilft beim Mineralfutter. Weil Calcium, Phosphor und Mangan so stark schwanken, passt ein Mineral für das eine Heu gut und für das andere gar nicht. Wenn du für ein gesundes Pferd keine Analyse hast, rechne mit Werten aus deiner Gegend.

Quellen

  • Eigene Sammlung: eingesandte Heuanalysen der Ernte 2026 aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, anonymisiert, Stand 15.10.2026.
  • LUFA Nord-West: Heu, Inhaltsstoffe und Energiegehalte, Auswertung der Jahrgänge 2016 bis 2021, mit Zielwerten.
  • LUFA Nord-West: Untersuchungsauftrag Pferdefutter 2025/2026 mit Preisen.
  • Landwirtschaftskammer NRW: Empfehlungen zur Energie- und Nährstoffversorgung von Pferden, nach GfE 2014.

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