
Ich mach bei meinen Pferden immer mehrere Schüsseln und tu da verschiedene Kräuter und Pellets rein, im Moment z.B. Gerstengras-Pellets vom Biohof Elmengrund, die EquiGreen Natural Vital Getreidefrei Pellets von cdVet und Ringelblumen-Pellets. Das bringt Abwechslung und Beschäftigung, und ein paar Pflanzenstoffe, die im Heu kaum drin sind. Eine Mineralversorgung ist das aber nicht, und wie viel in die Schüsseln kommt, bestimmst du.
Ich werde öfter gefragt, was in den Schüsseln drin ist und was das bringt. Darum hab ich hier mal alles aufgeschrieben: was ich reintue und warum, wie viel davon okay ist, welche Kräuter ich in so einer offenen Schüssel nicht haben will und worauf du achten musst, damit die Ration nicht durcheinander kommt.
Ob Pferde sich überhaupt instinktiv das Richtige raussuchen, hab ich im Beitrag Holt sich das Pferd, was es braucht? ausführlich mit Studien aufgeschrieben. Hier geht es um die Praxis.
Was ist eine Kräuterbar fürs Pferd?
Eine Kräuterbar sind einfach mehrere Schüsseln mit verschiedenen getrockneten Kräutern oder Kräuterpellets, die nebeneinander stehen. Das Pferd kann schnuppern, probieren und selbst entscheiden, womit es anfängt. Manche sagen auch Kräuterbuffet dazu. Du brauchst dafür nichts Besonderes, normale Futterschüsseln oder Gummischalen reichen.
Wichtig ist nur, dass die Schüsseln stabil stehen und sich leicht sauber machen lassen. Pferde schieben gern mit der Nase rein, und leichte Schalen fliegen dann schnell durch die Box.
Bitte nicht mit einer Mineralbar verwechseln. Da stehen Mineralstoffe zur freien Wahl, und davon halte ich nichts, weil Pferde dafür außer beim Salz keinen Appetit nach Bedarf haben. Das hab ich im Beitrag Mineralbar fürs Pferd: Sinn oder Unsinn? genauer erklärt. In meiner Kräuterbar stehen Pflanzen, die ein Pferd draußen auch fressen würde, und zwar in kleinen Mengen.
Was bringt eine Kräuterbar dem Pferd?
Vor allem Abwechslung und Beschäftigung. Das Pferd riecht an allem, sortiert, frisst langsamer und ist eine Weile mit was Interessantem beschäftigt. Dazu kommen Bitterstoffe, Gerbstoffe oder ätherische Öle, die im Heu kaum vorkommen. Studien, die beim Pferd eine messbare Wirkung zeigen, gibt es dazu allerdings in der Regel nicht.
Das sag ich lieber gleich so, weil man im Netz zu fast jedem Kraut eine lange Liste findet, wofür es angeblich gut ist. Beim Pferd ist davon kaum etwas untersucht. Was es gibt, sind die Inhaltsstoffe, die man messen kann, und die Erfahrung aus der Naturheilkunde.
Mir reicht das trotzdem. Draußen fressen Pferde ganz viele verschiedene Pflanzen, im Stall ist es oft nur Heu, vor allem im Winter. Mit ein paar Schüsseln hast du da ohne viel Aufwand wieder etwas Abwechslung drin, und solange du die Mengen im Blick hast, passiert der Ration dabei nichts.
Holt sich das Pferd an der Kräuterbar, was es braucht?
Dafür gibt es beim Pferd keinen Beleg. Nachgewiesen ist ein angeborener Appetit nur für Salz. Ob Pferde Kräuter nach Bedarf auswählen, hat niemand sauber untersucht. Was sie an der Kräuterbar fressen, hängt nach allem, was man weiß, eher von Geschmack, Gewohnheit und Neugier ab.
Ich mach die Kräuterbar also gern, verlass mich aber nicht darauf, dass mein Pferd sich damit selbst versorgt. Wenn ein Pferd auf einmal auffällig viel aus einer Schüssel frisst, schau ich genauer hin. Dass es genau dieses Kraut braucht, heißt das noch lange nicht.
Wichtig zu wissen: Pferde fressen gern Süßes. Eine Mischung mit Melasse, Möhrentrester oder viel Aroma ist in der Regel als Erstes leer, einfach weil sie gut schmeckt. Deshalb gehört nichts Gesüßtes in die Schüsseln, sonst geht das Pferd nur noch an die eine.
Die Studien zum Fressverhalten findest du im Beitrag zum Fress-Instinkt. Heißt für uns: Die Kräuterbar ist ein schönes Extra, die Versorgung selbst muss über eine Ration laufen, die stimmt.
Was mache ich in meine Kräuterbar?
Das wechselt bei mir immer mal. Im Moment sind es Gerstengras-Pellets vom Biohof Elmengrund, die EquiGreen Natural Vital Getreidefrei Pellets von cdVet und Ringelblumen-Pellets. Bei jedem Produkt gilt die Tagesmenge vom Hersteller, auch wenn es in der Kräuterbar steht. Hier, was drin ist und worauf du achten solltest.
Gerstengras-Pellets vom Biohof Elmengrund
Gerstengras ist das junge grüne Blatt der Gerste, geerntet bevor sich das Korn bildet. Der Biohof Elmengrund pelletiert die ganze Pflanze selbst, in Bioqualität, ohne Aromen und ohne Konservierungsstoffe. Es ist ein Einzelfuttermittel, da ist also wirklich nur Gerstengras drin.
Im Grunde ist das junges Gras in Pelletform, und die meisten Pferde mögen es gern. Analysewerte oder eine feste Menge stehen auf der Produktseite übrigens nicht, der Biohof schreibt nur, dass man die Pellets in kleinen Mengen trocken füttern kann. Junges Getreidegras kann je nach Schnitt einiges an Zucker haben. Wenn bei deinem Pferd Zucker und Stärke niedrig bleiben sollen, frag beim Biohof nach den Werten, bevor du mehr gibst.
EquiGreen Natural Vital Getreidefrei Pellets von cdVet
Da sind Leinpresskuchen, Luzerne, Sanddorntrester, Sonnenblumenpresskuchen, Torf, Algenkalk, Rote Bete, Hagebuttenschalen, Birkenblätter, Brennnessel, Mariendistel und Löwenzahn drin, ohne Getreide. Laut cdVet hat es 24,7 % Rohprotein, 6,0 % Rohfett und 14,3 % Rohfaser.
Das ist also eher eine eiweißreiche Ergänzung, in der auch Kräuter drin sind, und das muss man wissen. cdVet empfiehlt 100 g am Tag für ein Großpferd ab etwa 500 kg, 50 g für Kleinpferde und 150 g für Kaltblüter. In 100 g stecken dann rund 25 g Rohprotein, 0,93 g Calcium, 0,66 g Phosphor und 0,043 mg Selen. Beim Selen ist das wenig, ein Pferd mit 500 kg braucht nach GfE rund 1 mg am Tag, ich zähl es aber trotzdem mit. Weil Eiweiß und Calcium dazukommen, gehört diese Schüssel auf jeden Fall in die Rationsberechnung, und es kommt nur die Tagesmenge rein.
Ringelblumen-Pellets
Meine Ringelblumen-Pellets sind von Mo's Grun, das sind die gepressten Blütenköpfe der Ringelblume (Calendula officinalis), ohne Getreide, ohne Melasse und ohne Bindemittel. Die Ringelblume hat Carotinoide, Flavonoide und Bitterstoffe und ist eine der klassischen Pflanzen aus der Naturheilkunde.
Mo's Grun gibt 20 bis 30 g am Tag für ein Pferd mit 450 kg an und 30 bis 50 g für 600 kg, als Kur über vier bis sechs Wochen. Laut Analyse sind 16,2 % Rohprotein, 1,25 % Calcium und 221 mg Eisen je kg drin. Bei 50 g sind das rund 11 mg Eisen, das fällt neben dem Heu kaum ins Gewicht. Studien zur Ringelblume beim Pferd gibt es, wie bei den meisten Kräutern, keine belastbaren.
Welche Kräuter eignen sich noch für die Kräuterbar?
Ich nehm am liebsten Kräuter, die Pferde draußen auch fressen würden und die in normalen Mengen gut vertragen werden, z.B. Brennnessel, Löwenzahn, Kamille, Pfefferminze, Fenchel, Hagebutten oder Spitzwegerich. Jedes am besten in eine eigene Schüssel, dann siehst du auch, was dein Pferd mag und was liegen bleibt.
Was in den Pflanzen steckt, ganz ohne Versprechen:
| Kraut | Inhaltsstoffe | Gut zu wissen |
|---|---|---|
| Brennnessel | Calcium, Kalium, Kieselsäure, Eisen | gibt es auch als Pellets |
| Löwenzahn | Bitterstoffe, Kalium | wird traditionell im Frühjahr gefüttert |
| Kamille | ätherische Öle, Flavonoide | steckt in vielen Magen- und Darmmischungen |
| Pfefferminze | ätherische Öle mit Menthol | schmeckt kräftig, wenig reicht |
| Fenchel | ätherische Öle mit Anethol | in vielen Kräutermischungen drin |
| Hagebutten | Vitamin C, Fruchtsäuren | Pferde bilden Vitamin C selbst in der Leber |
| Spitzwegerich | Schleimstoffe, Gerbstoffe | wächst auf fast jeder Weide |
Brennnessel-Pellets hat übrigens auch der Biohof Elmengrund. Und zu den Hagebutten: Ein gesundes Pferd bildet sein Vitamin C selbst, für die Versorgung braucht es sie also in der Regel nicht. Die meisten Pferde mögen sie aber einfach gern.
Lose Kräuter bekommst du z.B. bei Hotte Maxe. Dort gibt es die meisten Kräuter aus der Tabelle einzeln, also Kamillenblüten, Löwenzahnkraut, Brennnessel, Hagebutten und gemahlenen Fenchel, und auch Ringelblumenblüten mit Kelch, falls du die Ringelblume lieber lose anbieten willst. Mit dem Code Pferdeliebe bekommst du dort Rabatt.
Welche Kräuter gehören nicht in die Kräuterbar?
Alles, was in kleinen Mengen okay ist, in größeren aber Probleme machen kann. Das sind vor allem Johanniskraut, Wermut, Beifuß, größere Mengen Salbei und natürlich Rainfarn, der ist giftig. Bei Turnierpferden kommen noch Kräuter dazu, die bei einer Medikationskontrolle auffallen können.
Johanniskraut enthält Hypericin, und das kann Pferde lichtempfindlich machen, vor allem an hellen Stellen mit wenig Fell. In einer Schüssel, aus der das Pferd frei fressen kann, ist mir das zu unberechenbar.
Wermut und Salbei enthalten Thujon. In Mischungen und kleinen Mengen werden sie traditionell eingesetzt, in eine offene Schüssel gehören sie aber nicht. Bei tragenden Stuten lass beide ganz weg, Beifuß genauso.
Rainfarn gehört nie ins Futter. Er wächst gern an Wegrändern und rutscht beim Selbersammeln schnell mal mit rein. Welche Pflanzen am Wegrand gefährlich sind, steht im Beitrag zum Kräuterspaziergang.
Turnierpferde: Teufelskralle, Weidenrinde oder Baldrian können Stoffe enthalten, die bei einer Kontrolle auffallen. Wenn dein Pferd auf Turniere geht, prüf jede Mischung vorher gegen die Liste der FN und lass solche Kräuter rechtzeitig weg.
Und gesüßte Sachen haben in der Kräuterbar auch nichts zu suchen, also keine Kräuter mit Melasse oder Zuckerrübe, keine Leckerli und kein Müsli.
Wie viel darf ein Pferd an der Kräuterbar fressen?
Nur so viel, wie der Hersteller für das jeweilige Produkt als Tagesmenge angibt. Bei den Ringelblumen-Pellets sind das z.B. 20 bis 50 g, bei den cdVet-Pellets 100 g für ein Großpferd. Mehr kommt nicht in die Schüssel, und was leer ist, wird erst am nächsten Tag wieder aufgefüllt. Ständig nachfüllen ist der häufigste Fehler.
Ein Kraut, das in 30 g gut vertragen wird, ist in 300 g eben was ganz anderes. Und eiweißreiche Pellets oder Luzerne können die Ration in großen Mengen ordentlich verschieben, ohne dass du es merkst.
Worauf du achten solltest:
- Am Anfang einmal mit der Küchenwaage nachwiegen, wie viel eine Handvoll oder ein Becher wirklich ist. Da verschätzt man sich leicht.
- Drei bis vier Schüsseln reichen völlig. Bei zehn Schüsseln läppern sich auch kleine Mengen.
- Lieber alle paar Wochen wechseln, als monatelang dasselbe hinzustellen.
- Neues erst in kleiner Menge geben und schauen, wie dein Pferd es verträgt.
- Was Eiweiß, Calcium oder Selen mitbringt, rechne ich in der Rationsberechnung mit, auch wenn es aus der Kräuterbar kommt.
Bei mehreren Pferden an denselben Schüsseln wird es schwierig, da frisst in der Regel das ranghohe Pferd alles leer. Dann lieber jedem Pferd seine eigenen Schüsseln hinstellen, z.B. beim Füttern in der Box.
Wie stelle ich eine Kräuterbar richtig auf?
Ein trockener Platz, drei bis vier stabile Schüsseln, in jede ein Produkt mit abgewogener Tagesmenge, und jeden Tag die Reste raus und die Schüsseln auswaschen. Pellets und getrocknete Kräuter ziehen Feuchtigkeit, werden durch Speichel nass und können schimmeln. Was muffig riecht, kommt sofort weg.
Der Platz sollte so sein, dass es nicht reinregnet und die Schüsseln nicht im Matsch stehen, in der Box geht das am einfachsten. Stell die Schüsseln so, dass das Pferd gut an jede rankommt, ohne eine umzuwerfen.
In den ersten Tagen schau einfach, was gefressen wird und was liegen bleibt. Was gar nicht angerührt wird, kannst du austauschen, da musst du nichts erzwingen.
Die Vorräte lagerst du trocken, kühl und gut verschlossen. Getrocknete Kräuter verlieren mit der Zeit Aroma, und bei Feuchtigkeit verderben Pellets und Kräuter schnell. Lieber kleinere Säcke kaufen, die du zügig aufbrauchst.
Ersetzt eine Kräuterbar Mineralfutter?
Nein. Kräuter haben zwar Mineralstoffe, aber in kleinen und schwankenden Mengen. Kupfer, Zink und Selen fehlen im Heu meistens so deutlich, dass Kräuter das nicht ausgleichen können. Das Mineralfutter suche ich deshalb nach dem Heu aus und füttere es abgemessen, die Kräuterbar kommt obendrauf.
Salz bekommt bei mir eine feste Menge ins Futter, und zusätzlich steht loses Salz zur freien Verfügung. Das ist beim Pferd übrigens das Einzige, wo die freie Wahl wirklich belegt ist.
Wenn du gar nicht weißt, ob deine Ration überhaupt passt, würd ich nicht mit der Kräuterbar anfangen. Erst das Heu kennen und einmal sauber rechnen, wie das geht, steht im Beitrag zum natürlichen Mineralfutter.
Wann gehört die Tierärztin dazu?
Wenn dein Pferd nach einem neuen Kraut oder Pellet Durchfall, Kotwasser, Koliksymptome, Hautveränderungen oder Juckreiz bekommt. Dann das Produkt sofort weglassen und bei starken oder anhaltenden Beschwerden die Tierärztin anrufen. Kräuter sind Futter, eine Untersuchung ersetzen sie nicht.
Auch wenn dein Pferd plötzlich auffällig viel aus einer Schüssel frisst, an Holz oder Erde leckt oder anders frisst als sonst, solltest du genauer hinschauen. Oft steckt Salzhunger oder zu wenig Raufutter dahinter. Wenn es nach zwei bis drei Wochen nicht besser ist, lass es abklären.
Bei tragenden Stuten, Pferden, die Medikamente bekommen, und Turnierpferden sprich neue Kräuter am besten vorher mit der Tierärztin ab. Manche Pflanzen können die Wirkung von Medikamenten beeinflussen.
Und ruf sofort an, wenn du den Verdacht hast, dass dein Pferd eine giftige Pflanze wie Rainfarn oder Jakobskreuzkraut erwischt hat, auch wenn es noch ganz normal wirkt.
Woher stammen die Angaben in diesem Beitrag?
Zusammensetzungen, Analysewerte und Fütterungsempfehlungen hab ich am 08.10.2026 direkt von den Produktseiten der Hersteller übernommen. Die Bedarfswerte sind die Empfehlungen der GfE. Zu den Kräutern selbst gibt es beim Pferd kaum Studien, deshalb nenne ich Inhaltsstoffe und keine Wirkungen.
- Biohof Elmengrund: Gerstengras BIO, Produktseite. Einzelfuttermittel, ganze Pflanze, keine Analysewerte angegeben.
- cdVet: EquiGreen Natural Vital Getreidefrei Pellets, Produktseite mit Zusammensetzung, Analyse und Fütterungsempfehlung.
- Mo's Grun: Ringelblumen Pellets, Produktseite mit Analyse und Fütterungsempfehlung.
- Hotte Maxe: Einzelkräuter von A bis Z, Sortiment.
- GfE 2014, Empfehlungen zur Energie- und Nährstoffversorgung von Pferden, nach der Tabelle der Landwirtschaftskammer NRW (Selen 1,05 mg am Tag für 500 kg).
- Zum Fressverhalten und zur freien Wahl die Quellen in den Beiträgen Fress-Instinkt und Mineralbar.
Häufige Fragen zur Kräuterbar beim Pferd
Ist eine Kräuterbar für Pferde sinnvoll?
Als Abwechslung und Beschäftigung auf jeden Fall. Dass Pferde sich daraus gezielt holen, was ihnen fehlt, ist aber nicht belegt. Wichtig sind abgewogene Tagesmengen und keine gesüßten Mischungen.
Welche Kräuter darf ich in die Kräuterbar geben?
Gut gehen z.B. Brennnessel, Löwenzahn, Kamille, Pfefferminze, Fenchel, Hagebutten und Spitzwegerich, dazu Pellets wie Gerstengras oder Ringelblume. Jedes Kraut am besten in eine eigene Schüssel, in der Menge, die der Hersteller angibt.
Welche Kräuter gehören nicht in eine Kräuterbar?
Johanniskraut, Wermut, Beifuß, Rainfarn und größere Mengen Salbei. Bei Turnierpferden außerdem Teufelskralle, Weidenrinde und Baldrian. Und nichts mit Melasse.
Wie viele Schüsseln braucht eine Kräuterbar?
Drei bis vier reichen völlig. Bei mehr Schüsseln läppern sich auch kleine Mengen schnell zusammen. Lieber alle paar Wochen wechseln.
Kann mein Pferd an der Kräuterbar zu viel fressen?
Ja, wenn die Schüsseln ständig nachgefüllt werden. In jede Schüssel kommt nur die Tagesmenge vom Hersteller, und was leer ist, wird erst am nächsten Tag wieder aufgefüllt.
Ersetzt eine Kräuterbar das Mineralfutter?
Nein. Kräuter liefern Mineralstoffe nur in kleinen, schwankenden Mengen. Das Mineralfutter wird nach dem Heu ausgewählt und abgemessen gefüttert, dazu eine feste Menge Salz. Die Kräuterbar kommt obendrauf.


