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Kritische Futtermittel·13 Min. Lesezeit·13.10.2026

Nüsse für Pferde: Walnuss, Haselnuss, Cashew und Paranuss

Walnüsse fürs Fell, Paranüsse für Selen? Was an dem Trend dran ist, warum die Paranuss heikel ist und welche Herbstnüsse auf der Weide giftig sind.

Tabelle: Fett und Fettsäuren je 100 g. Walnuss 65 g Fett, 38 g Omega-6, 9 g Omega-3. Paranuss, Haselnuss und Cashew kaum Omega-3. Hafer 7 g Fett.
Tabelle: Fett und Fettsäuren je 100 g. Walnuss 65 g Fett, 38 g Omega-6, 9 g Omega-3. Paranuss, Haselnuss und Cashew kaum Omega-3. Hafer 7 g Fett.

Ein, zwei Walnuss- oder Haselnusskerne als Leckerli schaden einem gesunden Pferd nicht. Als Futter für Fell, Omega-3 oder Selen taugen Nüsse aber nicht. Sie bestehen zu rund zwei Dritteln aus Fett, liefern fast nur Omega-6 und schimmeln leicht. Die Paranuss ist sogar das heikelste Leckerli überhaupt, weil eine einzige Nuss zwischen fast nichts und 400 Mikrogramm Selen enthalten kann. Gefährlicher als alles aus der Tüte sind im Herbst aber Eicheln, Bucheckern und Rosskastanien auf der Weide.

Auf Instagram sieht man gerade öfter Schüsseln mit Walnüssen, Cashews und Paranüssen für Pferde, begründet mit glänzendem Fell, Omega-3 und Selen. Für Menschen gelten Nüsse als gesund, also liegt der Gedanke nahe. Ich hab mir für die gängigen Sorten angeschaut, was wirklich drinsteckt, was davon beim Pferd ankommt und was die Tiermedizin zu den Nüssen sagt, die im Herbst von selbst auf die Weide fallen. Die kurze Antwort: Das meiste, wofür Nüsse empfohlen werden, bekommst du beim Pferd einfacher und sicherer auf anderem Weg.

Dürfen Pferde Nüsse fressen?

Walnüsse, Haselnüsse, Mandeln und Cashews sind für Pferde nicht giftig. Ein paar Kerne als Leckerli sind bei einem gesunden Pferd kein Problem, solange sie ungesalzen, ungeröstet und einwandfrei sind. Paranüsse lässt du wegen des Selens weg, ebenso Macadamia, Pistazien und alles Gesalzene. Eicheln, Bucheckern und Rosskastanien sind für Pferde giftig.

Pferde sind auf Raufutter eingestellt, also auf viel Faser und wenig Fett. Gras und Heu haben in der Trockenmasse meist nur wenige Prozent Fett. Nüsse liegen bei 45 bis 65 Prozent. Das heißt nicht, dass ein Walnusskern schadet, er hat ja nur 5 Gramm. Es heißt aber, dass Nüsse im Pferdefutter keine Lücke füllen, die das Pferd ohne sie hätte.

Wichtig zu wissen: Viele Pferde mögen Nüsse, weil sie fettig und aromatisch sind. Das ist bei Brot, Keksen und Bananen genauso und sagt nichts darüber, ob sie dem Pferd etwas bringen.

Was steckt in Nüssen, und warum ist das fürs Pferd wichtig?

Vor allem Fett. 100 Gramm Walnüsse haben rund 65 Gramm Fett, Paranüsse 66, Haselnüsse 61 und Cashews 44 Gramm. Eine Handvoll Walnüsse von 50 Gramm bringt damit so viel Fett mit wie rund 35 Milliliter Öl. Cashews haben zusätzlich rund 23 Gramm Stärke je 100 Gramm, das ist rund halb so viel wie Hafer.

Für die Ration heißt das: Nüsse sind ein sehr energiereiches Futter. Wenn du sie regelmäßig in die Schüssel gibst, fütterst du im Grunde Öl in fester Form. Öl als Ergänzung empfehle ich bei Pferden nicht, weil es reine Energie ohne Struktur und ohne nennenswertes Eiweiß ist und bei empfindlichen Pferden auf die Verdauung schlägt. Für Nüsse gilt dasselbe, nur dass du die Menge noch schlechter abschätzen kannst.

Dazu kommt die Haltbarkeit. Nüsse ziehen Feuchtigkeit, werden ranzig und schimmeln. Bei Erdnüssen, Pistazien und Paranüssen sind Aflatoxine ein bekanntes Problem, das sind Schimmelpilzgifte, für die es in der EU eigene Höchstwerte gibt. Ranzige oder muffig riechende Nüsse gehören in den Müll, nicht ins Pferd.

Nuss Fett je 100 g Gewicht je Kern Fett je Kern
Walnuss 65 g etwa 5 g gut 3 g
Paranuss 66 g etwa 5 g gut 3 g
Haselnuss 61 g etwa 1,5 g knapp 1 g
Cashew 44 g etwa 1,5 g knapp 1 g
Hafer, zum Vergleich 7 g

Sind Walnüsse gut für das Fell und für Omega-3?

Nur sehr eingeschränkt. Walnüsse sind zwar die einzige Nuss mit nennenswert Omega-3, rund 9 Gramm je 100 Gramm. Daneben stecken aber 38 Gramm Omega-6 drin, also rund viermal so viel. Weidegras hat dagegen mehr Omega-3 als Omega-6. Und das Omega-3 in Nüssen ist die pflanzliche Form, aus der das Pferd kaum EPA und DHA bildet.

Bei Omega-3 muss man zwei Dinge auseinanderhalten. Die pflanzliche Form heißt Alpha-Linolensäure und kommt in Gras, Leinsamen und eben Walnüssen vor. Die Formen, die im Körper tatsächlich gebraucht werden, heißen EPA und DHA, und die kommen aus Algen und Fisch. Bei Pferden, die Leinsaat bekommen haben, stieg EPA und DHA im Blut nicht an, bei Fischöl schon. Für Walnüsse gibt es beim Pferd gar keine Untersuchung, aber es gibt keinen Grund, warum es bei ihnen besser laufen sollte.

Heißt für uns: Wer seinem Pferd wegen Omega-3 Walnüsse gibt, gibt vor allem Omega-6 und Fett. Die Basis für ein gutes Verhältnis ist Weidegang, und wer gezielt EPA und DHA möchte, nimmt Algen- oder Dorschöl. Wie das genau geht, steht im Beitrag über Omega-3 beim Pferd.

Und das glänzende Fell? Das kommt bei Nüssen genau wie bei Öl vom Fett. Ein Fell, das stumpf ist, hat aber meistens einen anderen Grund, und den findest du eher in der Ration als in der Nussschale. Oft fehlt es an Zink, Kupfer oder Eiweiß.

Warum sind Paranüsse für Pferde heikel?

Wegen des Selens. Eine Paranuss enthält im Mittel rund 100 Mikrogramm Selen, einzelne Nüsse aber bis zu 400, andere fast nichts, und das schwankt sogar innerhalb einer Packung. Ein 500-Kilo-Pferd braucht rund 1 Milligramm Selen am Tag. Zehn Paranüsse können also den ganzen Tagesbedarf liefern oder das Vierfache davon.

Selen ist das Spurenelement mit dem engsten Abstand zwischen Bedarf und zu viel. Deshalb erlaubt die EU im Pferdefutter höchstens 0,5 Milligramm Selen je Kilo Alleinfutter, und deshalb rechnet man Selen beim Pferd so genau nach. Fast jedes Mineralfutter enthält schon Selen, weil die Böden in Deutschland wenig davon haben und das Heu entsprechend auch. Wer dann noch Paranüsse obendrauf gibt, weiß nicht mehr, wo er steht.

Ein Zuviel zeigt sich nicht sofort. Bei einer dauerhaft zu hohen Selenmenge verlieren Pferde typischerweise Haare an Mähne und Schweif, und am Kronrand der Hufe entstehen Ringe oder Risse bis hin zu Lahmheit. Das ist dann ein Fall für die Tierärztin, und die Ration muss komplett durchgerechnet werden.

Ob dein Pferd genug Selen bekommt, siehst du nur an der ganzen Ration: was im Heu steckt, was im Mineralfutter deklariert ist und was sonst noch dazukommt. Wie viel Selen ein Pferd braucht und wie du die Deklaration liest, steht ausführlich im Beitrag über natürliches Mineralfutter.

Was ist mit Walnüssen vom eigenen Baum?

Die reifen Kerne aus der harten Schale sind als Leckerli in Ordnung. Die grünen Fruchthüllen, das Laub und Walnüsse, die auf der Wiese liegen und schon schimmeln, gehören nicht ins Pferd. In schimmelnden Walnüssen kann sich ein Schimmelpilzgift bilden, das auf die Nerven geht.

Viele haben einen Walnussbaum am Paddock oder auf der Weide. Ein paar Dinge solltest du dazu wissen:

  • Grüne Schalen: Sie enthalten Juglon, den Stoff, der beim Schälen die Hände braun färbt. Pferde lassen sie meist liegen, gezielt füttern würde ich sie nicht.
  • Fallnüsse im Herbst: Was länger im nassen Gras liegt, schimmelt innen, ohne dass man es von außen sieht. Das Gift heißt Penitrem A und ist vor allem von Hunden bekannt, die solche Nüsse gefressen haben. Sammel das Fallobst unter dem Baum also regelmäßig ab.
  • Laub und Zweige: Bei Walnuss sind sich die Quellen nicht einig, ich rate davon ab. Welche Zweige und Blätter gehen, steht im Beitrag über Sträucher und Bäume für Pferde.
  • Späne als Einstreu: Späne von der amerikanischen Schwarznuss können schon über den Kontakt mit den Hufen Hufrehe auslösen. In Deutschland kommt das selten vor, bei Spänen aus unbekannter Quelle fragst du aber nach, welches Holz drin ist.

Dürfen Pferde Haselnüsse, Cashews, Mandeln oder Erdnüsse fressen?

Haselnüsse ja, ein paar Stück als Leckerli. Cashews auch, aber nur ungesalzen, und selbst „rohe“ Cashews aus dem Laden sind schon gedämpft. Süße Mandeln in kleinen Mengen gehen, bittere Mandeln nicht. Erdnüsse, Pistazien und Macadamia würde ich weglassen.

Zu den einzelnen Sorten:

  • Haselnüsse: die unkomplizierteste Nuss, wenig Schimmelgefahr, wenn sie trocken gelagert werden. Kerne ohne Schale geben, ganze Haselnüsse mit Schale sind hart und rund, die schluckt manches Pferd fast unzerkaut.
  • Cashews: In der Schale steckt ein reizendes Öl, das mit dem Gift des Giftefeu verwandt ist. Deshalb werden Cashews nie mit Schale verkauft und immer erhitzt. Sie haben weniger Fett als andere Nüsse, dafür viel Stärke.
  • Mandeln: Süße Mandeln in kleinen Mengen sind in Ordnung. Bittere Mandeln enthalten viel Amygdalin, aus dem Blausäure entsteht, die haben im Pferdemaul nichts verloren.
  • Erdnüsse: botanisch eine Hülsenfrucht und besonders anfällig für Aflatoxine. Erdnussflips, gesalzene Erdnüsse und Erdnussbutter mit Zucker sowieso nicht.
  • Pistazien: fast immer gesalzen, dazu das Aflatoxin-Thema.
  • Macadamia: für Hunde giftig, beim Pferd gibt es dazu keine Daten. Ich würde sie deshalb weglassen.
  • Kokos: Kokosraspeln sind fast reines Fett, für sie gilt dasselbe wie für Öl.

Ganz egal welche Sorte: Nussmischungen aus der Küche mit Salz, Schokolade, Honig oder Gewürzen gibst du nicht. Da gilt dieselbe Regel wie beim Brot für Pferde.

Sind Eicheln, Bucheckern und Kastanien für Pferde giftig?

Eicheln, Bucheckern und Rosskastanien ja, Esskastanien nicht. Eicheln enthalten viele Gerbstoffe, die Darm, Nieren und Leber schädigen können. Bucheckern enthalten Saponine und das Gift Fagin, auf das Pferde besonders empfindlich reagieren. Rosskastanien enthalten Aescin. Eine sichere Menge gibt es bei keiner der drei.

Für Pferde sind diese Herbstnüsse das eigentliche Nussthema, weil sie von selbst auf die Weide fallen und keiner sie abzählt. Ein paar Hinweise dazu:

  • Eicheln: Frisch gefallene, grüne Eicheln haben die meisten Gerbstoffe. Manche Pferde fressen sie gierig, wenn sie einmal auf den Geschmack gekommen sind, andere lassen sie liegen. Wie viele gefährlich werden, lässt sich nicht sagen, weil der Gehalt von Baum zu Baum und von Jahr zu Jahr schwankt. Unter Eichen zäunst du im Herbst ab oder sammelst regelmäßig.
  • Bucheckern: Die Rotbuche ist bei uns der Normalfall, und genau ihre Bucheckern gelten für Pferde als besonders kritisch. Rösten baut das Fagin ab, für Pferde ist das aber kein Weg, die Eckern bleiben einfach weg.
  • Rosskastanie: Der Name kommt von einer alten Verwendung als Hausmittel für Pferde und heißt nicht, dass sie die Früchte vertragen. Man liest, dass es ab etwa 20 Stück kritisch wird, belastbar ist diese Zahl nicht.
  • Esskastanie, also Maronen: nicht giftig, wenig Fett, aber viel Stärke. Ein paar geschälte Maronen sind in Ordnung, die stacheligen Hüllen nicht.

Was auf einer Herbstweide sonst noch zu beachten ist, vom Bergahorn bis zum Zucker im Gras, steht im Beitrag über die Herbstweide.

Wie viele Nüsse darf ein Pferd fressen?

Als Leckerli ein, zwei Walnusskerne oder eine Handvoll Haselnüsse ab und zu. Eine feste Obergrenze aus Studien gibt es nicht, weil Nüsse beim Pferd kaum untersucht sind. Als tägliches Zusatzfutter für Fell, Omega-3 oder Selen würde ich sie nicht einsetzen. Paranüsse gar nicht.

Rechnerisch sind ein, zwei Walnusskerne 3 bis 6 Gramm Fett, das ist bei einem Pferd, das 9 Kilo Heu am Tag frisst, wirklich nichts. Kritisch wird es erst, wenn aus dem Leckerli eine Schüssel wird, also 100 oder 200 Gramm am Tag über Wochen, so wie es manche Rezepte für Fellglanz vorschlagen. Das sind 65 bis 130 Gramm Fett, also eine Menge wie bei einer Ölfütterung.

Wenn mehrere Leute im Stall füttern, sprich ab, wer was gibt. Das Problem ist selten die eine Nuss, eher die Summe aus allem, was im Laufe der Woche dazukommt. Und wenn du einen Grund suchst, warum dein Pferd stumpfes Fell hat oder zunehmen soll, ist eine sauber berechnete Ration der bessere Weg als ein Leckerli, das man nicht dosieren kann.

Ideen für Leckerli, die einfacher sind als Nüsse, findest du im Beitrag über Obst und Gemüse für Pferde: Möhren in langen Stiften, Gurke, Sellerie, oder einfach Heucobs aus der Jackentasche.

Wann muss die Tierärztin kommen?

Sofort, wenn dein Pferd größere Mengen Eicheln, Bucheckern oder Rosskastanien gefressen hat, auch wenn es noch normal wirkt. Ebenso bei Würgen oder Futterbrei aus den Nüstern, bei Kolikanzeichen, Durchfall, Zittern, Taumeln oder Krämpfen, und wenn über Wochen Mähnen- und Schweifhaare ausfallen und sich am Kronrand Ringe bilden.

Achte besonders auf:

  • Würgen, lang gestreckten Hals, Speichel oder Futter aus den Nüstern nach ganzen Nüssen mit Schale
  • Scharren, Umschauen zum Bauch, Schwitzen, häufiges Hinlegen
  • Durchfall, besonders wenn Blut dabei ist, Fressunlust, Mattigkeit
  • Zittern, unsicherer Gang, Krämpfe oder auffällig rote Schleimhäute
  • über Wochen ausfallende Mähnen- und Schweifhaare, Risse oder Ringe am Kronrand, klammer Gang

Bei Eicheln und Bucheckern zeigen sich die Folgen manchmal erst nach einem oder mehreren Tagen. Je früher die Tierärztin weiß, was das Pferd gefressen hat, desto besser. Nimm, wenn es geht, ein paar der Früchte mit oder mach ein Foto vom Baum.

Woher stammen die Angaben in diesem Beitrag?

Die Nährwerte der Nüsse und des Hafers sind die Werte aus der Datenbank FoodData Central des US-Landwirtschaftsministeriums, je 100 Gramm. Die Selengehalte der Paranuss stammen aus mehreren Untersuchungen an Nüssen aus dem Amazonasgebiet, die alle eine sehr große Spanne zwischen einzelnen Nüssen zeigen, und aus einem Diskussionspapier der britischen Regierung von 2026, das bis zu 400 Mikrogramm je Nuss nennt.

Der Selenbedarf entspricht den Empfehlungen der Gesellschaft für Ernährungsphysiologie, rund 1,05 Milligramm für 500 Kilo. Die Höchstmenge von 0,5 Milligramm je Kilo Alleinfutter ist die Grenze für Selen als Futterzusatzstoff in der EU. Dass Leinsaat beim Pferd EPA und DHA im Blut nicht anhebt, Fischöl aber schon, zeigt die Arbeit von Vineyard und Kollegen 2010.

Die Angaben zu Schwarznuss-Spänen stammen vom Landwirtschaftsministerium Ontario und von der Purdue University, der Hinweis auf Penitrem A in schimmelnden Walnüssen ebenfalls aus Ontario. Die Einordnung von Eicheln, Bucheckern und Rosskastanien folgt tiermedizinischen Giftpflanzen-Datenbanken. Für keine der drei gibt es eine belastbare Giftmenge beim Pferd.

Häufige Fragen zu Nüssen für Pferde

Dürfen Pferde Walnüsse essen?

Ja, ein, zwei reife Walnusskerne als Leckerli sind für ein gesundes Pferd in Ordnung. Nicht füttern solltest du grüne Fruchthüllen, Laub und Walnüsse, die auf der Wiese liegen und schon schimmeln. Als Omega-3-Quelle taugen Walnüsse wenig, weil sie viermal so viel Omega-6 wie Omega-3 enthalten.

Sind Paranüsse gut für die Selenversorgung von Pferden?

Nein. Der Selengehalt schwankt von Nuss zu Nuss zwischen fast nichts und rund 400 Mikrogramm, du kannst also nicht dosieren. Selen hat beim Pferd einen engen Abstand zwischen Bedarf und zu viel. Für Selen ist ein Mineralfutter mit deklariertem Gehalt der sichere Weg.

Dürfen Pferde Haselnüsse fressen?

Ja, ein paar Haselnusskerne ohne Schale sind als Leckerli unproblematisch. Ganze Haselnüsse mit Schale sind hart und rund und können im Schlund stecken bleiben. Haselnüsse liefern fast kein Omega-3, sie sind also ein Leckerli und kein Zusatzfutter.

Sind Eicheln für Pferde giftig?

Ja. Eicheln enthalten Gerbstoffe, die Durchfall, Koliken und Schäden an Nieren und Leber verursachen können. Frisch gefallene grüne Eicheln sind am gefährlichsten. Eine sichere Menge gibt es nicht, unter Eichen solltest du im Herbst abzäunen oder regelmäßig absammeln.

Dürfen Pferde Kastanien fressen?

Esskastanien, also Maronen, sind in kleinen Mengen geschält in Ordnung. Rosskastanien sind für Pferde giftig, sie enthalten Aescin. Der Name kommt von einer alten Verwendung als Hausmittel und bedeutet nicht, dass Pferde sie vertragen.

Machen Nüsse das Fell glänzend?

Das Fett in Nüssen kann das Fell glänzender wirken lassen, genau wie Öl. Ein stumpfes Fell hat aber meist einen Grund in der Ration, oft fehlen Zink, Kupfer oder Eiweiß. Den findest du mit einer Rationsberechnung, nicht mit einer Schüssel Walnüsse.

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