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Heu und Grundfutter·12 Min. Lesezeit·06.10.2026

Teff-Cobs fürs Pferd: was das zuckerarme Teffgras kann

Teff-Cobs haben weniger Zucker und Fruktan als Wiesencobs. Was dahintersteckt, worauf du in der Ration achtest und warum Turnierpferde aufpassen müssen.

Ein schwarzbraunes und ein braunes Pferd fressen Kopf an Kopf aus einem Haufen Heu.
Ein schwarzbraunes und ein braunes Pferd fressen Kopf an Kopf aus einem Haufen Heu.

Teff-Cobs sind gepresste Cobs aus Teffgras, einer Zwerghirse aus Ostafrika, die inzwischen auch in Bayern angebaut wird. Sie haben deutlich weniger Zucker und Fruktan als normale Wiesencobs und sind deshalb interessant, wenn Zucker und Stärke in der Ration niedrig bleiben sollen. Dafür bringen sie mehr Eiweiß mit, kaum Natrium, und sie enthalten Synephrin, das im Turniersport verboten ist.

Teff ist gerade das neue Ding im Futterregal, und wie so oft bei neuen Sachen liest man vor allem das, was der Hersteller dazu schreibt. Ich habe mir die Analysewerte angesehen, sie mit normalen Wiesencobs verglichen und die Studien gelesen, die es zu Teff beim Pferd gibt. Ganz ehrlich: Teff-Cobs sind ein gutes Futter, aber kein Wundermittel, und es gibt zwei Punkte, die fast niemand dazu sagt. Um die geht es hier genauso wie um den Zucker.

Was sind Teff-Cobs?

Teff-Cobs bestehen aus der ganzen grünen Teffpflanze, die vor der Kornreife geschnitten, mit warmer Luft getrocknet und zu Cobs gepresst wird. Sie sind damit Heucobs aus einem einzigen Gras und kein Getreide. Das Korn, das man als Teffmehl aus dem Bioladen kennt, ist stärkereich, die Cobs aus der Pflanze sind es nicht.

Teff (Eragrostis tef) stammt aus dem Hochland von Äthiopien und wird dort seit Jahrtausenden als Getreide angebaut. Auf Deutsch heißt Teff auch Zwerghirse. „Hirse“ ist dabei keine botanische Gruppe, sondern ein Sammelname für Süßgräser mit kleinen Körnern, zu denen auch Rispenhirse, Kolbenhirse und Sorghum gehören. Teff ist also beides: eine Hirse und ein Gras. Wer liest, Teff sei „gar kein Gras, sondern Hirse“, kann das getrost als Wortklauberei abhaken.

Für die Fütterung zählt etwas anderes, nämlich welcher Teil der Pflanze im Sack landet. In den USA wird Teff schon länger als Heu für Pferde angebaut. In Deutschland gibt es Teff bisher vor allem als Cobs, die Teffcobs von Agrobs. Laut Hersteller stammt das Gras seit 2024 aus eigenem Anbau in Bayern. Die Cobs sind 9 Millimeter dick und werden im 20-Kilo-Sack verkauft.

Wie viel Zucker steckt in Teff-Cobs?

Laut Hersteller 5,7 Prozent Zucker, 2,3 Prozent Stärke und 2,1 Prozent Fruktan. Zucker und Stärke zusammen liegen damit bei rund 8 Prozent, unter der Orientierung von 10 Prozent, die ich für Heucobs nenne. Im Vergleich mit den Wiesencobs desselben Herstellers hat Teff rund 40 Prozent weniger Zucker und nur ein Viertel des Fruktans.

Der Vergleich mit Cobs aus demselben Haus ist fair, weil Trocknung und Pressung gleich sind. Der Unterschied liegt dann am Gras und nicht an der Verarbeitung:

Je Kilo, laut Hersteller Teffcobs Pre Alpin Wiesencobs
Zucker 5,7 % 9,9 %
Stärke 2,3 % 2,5 %
Fruktan 2,1 % 7,8 %
Rohprotein 14,3 % 8,8 %
Rohfaser 24,7 % 26,3 %
Calcium 0,8 % 0,6 %
Phosphor 0,4 % 0,2 %
Natrium 0,03 % 0,03 %

Werte von der Produktseite des Herstellers und aus dem Handel, abgerufen am 06.10.2026. Wichtig: Das sind deklarierte Werte, keine unabhängige Analyse. Wie stark Teff aus deutschem Anbau von Ernte zu Ernte schwankt, weiß bisher niemand, dafür ist es noch zu neu. Beim Heu wissen wir, dass die Schwankungen groß sind, und ich würde nicht darauf wetten, dass es bei Teff anders ist.

Eine Studie aus den USA zeigt, in welchem Bereich Teff liegen kann. Staniar und Kollegen (2010, Pennsylvania State University) haben Teffheu aus drei Schnittzeitpunkten untersucht. Die Nichtfaser-Kohlenhydrate, also Zucker, Stärke und Fruktan zusammen, stiegen vom frühesten zum spätesten Schnitt von 5,4 auf 8,4 Prozent. Selbst der späte Schnitt lag damit noch niedrig.

Warum hat Teff so wenig Zucker?

Weil Teff ein Warmgras ist. Gräser aus warmen Regionen arbeiten mit einer anderen Photosynthese als unsere heimischen Wiesengräser und speichern weniger Zucker und kaum Fruktan. Weidelgras, Lieschgras oder Knaulgras sind dagegen Kühlgräser, die gerade bei kalten Nächten und Sonne am Tag viel Zucker und Fruktan einlagern.

Das ist kein Marketing, sondern gut beschrieben. Die Oregon State University fasst es in ihrem Leitfaden zu Zucker in Weide und Heu so zusammen: Warmgräser wie Teff enthalten in der Regel weniger lösliche Zucker als Kühlgräser. Genau dieses Muster zeigt auch die Tabelle oben, beim Fruktan am deutlichsten.

Für uns heißt das: Der niedrige Zucker ist eine Eigenschaft der Pflanze und nicht nur Glück bei der Ernte. Das ist der größte Vorteil von Teff gegenüber Heucobs aus unseren Wiesen, wo der Zucker stark davon abhängt, wann und bei welchem Wetter geschnitten wurde. Warum das bei unseren Gräsern so schwankt, steht im Beitrag über die Herbstweide.

Ein Freibrief ist das trotzdem nicht. Auch Teff wird mit zunehmender Reife zuckerreicher, das zeigt die Studie von Staniar. Und ein zuckerarmes Grobfutter nützt wenig, wenn daneben Müsli, Leckerli oder Weide den Zucker wieder hineinbringen.

Wann sind Teff-Cobs sinnvoll?

Immer dann, wenn das vorhandene Heu zu viel Zucker hat und ein zuckerarmer Heuersatz oder eine Ergänzung gebraucht wird. Dazu für Pferde, die abnehmen sollen, weil sie von Teff in Studien freiwillig weniger fraßen, und für eine Ausschlussdiät, weil die Cobs nur aus einer einzigen Pflanze bestehen und nichts zugesetzt ist.

Wenn Zucker und Stärke niedrig bleiben sollen. Das ist der Hauptgrund. Wer eine Heuanalyse hat und dort deutlich über 10 Prozent Zucker sieht, kann einen Teil des Heus durch Teff-Cobs ersetzen und so den Zucker in der Ration senken, ohne Heu wässern zu müssen.

Wenn ein Pferd abnehmen soll. Askins und Gill von der Western Kentucky University (2017) haben Pferden Teffheu und Weidelgrasheu angeboten. Von Teff fraßen sie freiwillig weniger. Für ein dickes Pferd ist das ein Vorteil, denn es bekommt weniger Energie, ohne dass man die Raufuttermenge selbst knapp halten muss. Der Grund ist allerdings schlicht, dass Teff weniger gut schmeckt.

Bei einer Ausschlussdiät. Teff-Cobs bestehen nur aus Teffgras, ohne Melasse und ohne Zusätze. Wenn man herausfinden will, ob ein Pferd auf ein Futter reagiert, ist so ein Einzelfuttermittel praktisch. Das gilt allerdings genauso für jedes andere Einzelfuttermittel ohne Zusätze.

Für ältere Pferde mit schlechten Zähnen. Eingeweicht lassen sich Teff-Cobs wie alle Cobs ohne viel Kauen fressen. Alles, was du dazu wissen musst, steht im Beitrag über Heucobs.

Worauf muss ich bei Teff-Cobs in der Ration achten?

Auf das Eiweiß, auf das Salz und auf die Spurenelemente. Mit 14,3 Prozent Rohprotein sind Teff-Cobs für ein Grobfutter eiweißreich. Ersetzen sie viel Heu, liegt die Ration schnell beim Doppelten des Bedarfs. Natrium ist praktisch keins drin, Salz muss also immer dazu. Und wie jedes Grobfutter ersetzen sie kein Mineralfutter.

Eiweiß. Rechnen wir das für ein 500-Kilo-Pferd durch, das nach der Empfehlung des Herstellers 1,5 Kilo je 100 Kilo Körpergewicht bekommt, also 7,5 Kilo Teff-Cobs am Tag. Das sind rund 700 Gramm praecaecal verdauliches Rohprotein. Der Erhaltungsbedarf liegt bei rund 317 Gramm. Das Pferd bekommt also mehr als das Doppelte. Ein gesundes Pferd scheidet den Überschuss aus, aber es gehört in die Rechnung, vor allem wenn noch Luzerne, Sojaschrot oder ein eiweißreiches Ergänzungsfutter dazukommen. Warum Eiweiß trotzdem kein Feind ist, steht im Beitrag über Aminosäuren.

Salz. 7,5 Kilo Teff-Cobs liefern gerade einmal gut 2 Gramm Natrium. Die GfE nennt für ein 500-Kilo-Pferd ohne Arbeit 2,9 Gramm am Tag, im Alltag rechnet man eher mit 6 Gramm. Salz gehört also immer dazu, und zwar abgewogen und nicht nur als Leckstein. Wie viel genau, steht im Beitrag zur Salzfütterung.

Calcium und Phosphor. Hier ist Teff unauffällig. 0,8 zu 0,4 Prozent ergibt ein Verhältnis von 2 zu 1, das liegt im empfohlenen Bereich von 1,5 zu 1 bis 2 zu 1.

Spurenelemente. Zu Zink, Kupfer und Selen nennt der Hersteller keine Werte. Ich gehe davon aus, dass Teff hier dieselben Lücken hat wie unser Heu. Das Mineralfutter bleibt also, und wie viel davon nötig ist, zeigt erst die Rationsberechnung.

Einweichen und einschleichen. Laut Hersteller 1,5 bis 3 Liter Wasser je Kilo. Ich würde wie bei allen Cobs großzügig einweichen und über zwei bis drei Wochen umstellen, damit die Darmflora mitkommt. Pferde, die Teff nicht kennen, lassen es anfangs auch gern mal liegen.

Wenn du Teff-Cobs schon in der Ration hast oder einplanst und wissen willst, ob Eiweiß, Salz und Mineralfutter am Ende zusammenpassen, rechne ich dir das gegen.

Sind Teff-Cobs für Turnierpferde erlaubt?

Nein, davon rate ich klar ab. Teff kann von Natur aus Synephrin enthalten, einen Stoff, der im Pferdesport als Doping gilt. Der Hersteller weist selbst darauf hin, dass das nach den Regeln von FN und FEI dopingrelevant ist. 2019 sind deswegen zehn Springpferde bei FEI-Turnieren positiv getestet worden.

Synephrin ist ein anregender Stoff, der unter anderem in Bitterorangen vorkommt und beim Menschen in Abnehmmitteln steckt. Die FEI führt ihn als verbotene Substanz, und zwar als „specified substance“, also als Stoff, der eher versehentlich ins Pferd gelangt als mit Absicht. Im Frühjahr 2019 gab es eine ungewöhnliche Häufung positiver Proben: acht Pferde in Mexiko und zwei in Spanien. Als Quelle stellte sich Teffheu heraus, das der Veranstalter gefüttert hatte. Zwei der Reiter wurden am Ende entlastet, weil sie davon nichts wissen konnten.

Heißt für uns: Wer auf Turniere geht, verzichtet auf Teff in jeder Form, also auf Teffheu, Teff-Cobs und Mischungen mit Teff. Und zwar nicht nur am Turniertag, denn wie lange Synephrin nachweisbar bleibt, hängt an Menge und Pferd. Wer unsicher ist, fragt bei der FN nach, bevor das erste Kilo im Trog landet.

Wie klimafreundlich sind Teff-Cobs?

Durchwachsen. Für Teff aus Bayern spricht der kurze Transportweg und dass die Pflanze mit Hitze und Trockenheit gut zurechtkommt. Dagegen spricht, dass die Cobs mit heißer Luft getrocknet werden, was viel Energie kostet, und dass Teff jedes Jahr neu gesät werden muss. Heu von der Dauerwiese aus der Region bleibt fürs Klima die bessere Wahl.

Was dafür spricht. Teff kommt aus Bayern und nicht aus Übersee, die Wege sind kurz. Und als Warmgras verträgt Teff Hitze und Trockenheit besser als unsere Wiesengräser. Bei Sommern, in denen der zweite Schnitt verdorrt, ist das ein echter Vorteil.

Was dagegen spricht. Normales Heu trocknet auf dem Feld in Sonne und Wind. Cobs werden mit heißer Luft getrocknet und danach gepresst, das kostet Energie. Das gilt allerdings für alle Cobs, nicht nur für Teff. Dazu kommt: Teff ist einjährig und frostempfindlich. Der Acker wird jedes Jahr bearbeitet und neu eingesät. Eine Dauerwiese, von der unser Heu kommt, bleibt dagegen liegen und hält über Jahre Kohlenstoff im Boden.

Grobfutter Klima
Heu aus der Region von der Dauerwiese am besten
Teff-Cobs aus Bayern mittel, ähnlich wie andere Cobs
Teffheu aus Übersee am schlechtesten

Heißt für uns: Als gezielte Lösung, wenn das Heu nicht passt, sind Teff-Cobs in Ordnung. Als Dauerersatz für gutes Heu aus der Region sind sie fürs Klima unnötig.

Brauche ich Teff-Cobs, wenn mein Heu passt?

Nein. Wenn deine Heuanalyse zeigt, dass Zucker und Fruktan im grünen Bereich liegen, bringen Teff-Cobs keinen Vorteil, der den Aufwand und den Preis rechtfertigt. Langheu ist und bleibt die beste Basis, weil das Pferd daran länger frisst und mehr kaut als an jedem eingeweichten Brei.

Das ist der Punkt, den ich bei allen Cobs wichtig finde: Ein Pferd frisst Cobs deutlich schneller als Langheu und kaut pro Kilo weniger. Eine Wiener Studie (Petz und Kollegen, 2023) hat das für trockene Cobs gemessen, sie wurden um ein Viertel schneller gefressen, und die Pferde kauten insgesamt weniger. Wer sein Pferd beschäftigen und den Magen schützen will, braucht dafür lange Fresszeiten, und die liefert Heu oder sauberes Stroh, aber keine Cobs.

Ob dein Heu passt, sagt dir übrigens nicht der Geruch und nicht die Farbe, sondern nur eine Analyse. Wer keine hat, weiß schlicht nicht, ob er Teff braucht. Mit der Analyse in der Hand ist die Frage dagegen schnell beantwortet.

Und wenn es Cobs sein sollen, weil das Gebiss nicht mehr mitmacht, sind gute Wiesencobs mit wenig Zucker oft völlig ausreichend. Teff ist dann die Wahl, wenn der Zucker trotzdem zu hoch liegt.

Wann gehört die Tierärztin dazu?

Immer dann, wenn hinter dem Wunsch nach zuckerarmem Futter ein gesundheitlicher Verdacht steckt. Ein Pferd mit Fettpolstern, Hufrehe in der Vorgeschichte, auffälligem Fellwechsel oder Gewichtsverlust gehört untersucht, bevor die Ration umgestellt wird. Das Futter ändert die Rahmenbedingungen, eine Diagnose ersetzt es nicht.

Achte besonders auf:

  • Fühligkeit, warme Hufe, eine pochende Zehenarterie oder eine Haltung mit nach vorn gestellten Vorderbeinen. Das ist ein Notfall, dann rufst du sofort an.
  • Fettpolster am Mähnenkamm, über den Augen oder am Schweifansatz
  • ein Fellwechsel, der nicht richtig durchkommt, oder langes, lockiges Fell
  • Gewichtsverlust trotz ausreichender Ration
  • Würgen, Futterbrei aus den Nüstern oder ein gestreckter Hals beim Fressen von Cobs. Das kann eine Schlundverstopfung sein, auch das ist ein Notfall.

Ob ein Pferd Probleme mit Insulin hat oder an Cushing leidet, klärt eine Blutuntersuchung beim Tierarzt. Mit dem Ergebnis lässt sich die Ration dann gezielt planen, und erst dann ist auch klar, ob Teff überhaupt nötig ist. Mehr zu den Warnzeichen steht im Beitrag über Hufrehe.

Häufige Fragen zu Teff-Cobs

Ist Teff eine Hirse oder ein Gras?

Beides. Teff heißt auf Deutsch auch Zwerghirse und ist botanisch ein Süßgras. „Hirse“ ist ein Sammelname für Gräser mit kleinen Körnern, keine eigene Pflanzengruppe. Für die Fütterung zählt, dass Teff-Cobs aus der ganzen grünen Pflanze gemacht werden und nicht aus dem Korn. Sie sind deshalb Grobfutter und kein Getreide.

Wie viel Zucker haben Teff-Cobs?

Laut Hersteller 5,7 Prozent Zucker, 2,3 Prozent Stärke und 2,1 Prozent Fruktan. Zucker und Stärke zusammen liegen damit bei rund 8 Prozent. Zum Vergleich: Die Wiesencobs desselben Herstellers haben 9,9 Prozent Zucker und 7,8 Prozent Fruktan. Unabhängige Analysen von Teff aus deutschem Anbau gibt es bisher nicht.

Können Teff-Cobs Heu komplett ersetzen?

Laut Hersteller ja, ein Kilo Teff-Cobs ersetzt ein Kilo Heu. Ich würde es nur tun, wenn das Pferd kein Langheu mehr fressen kann. Cobs werden schneller gefressen als Heu, die Fresspausen werden länger, und bei vollem Ersatz bekommt das Pferd mehr als das Doppelte seines Eiweißbedarfs. Als Teilersatz neben Heu oder Stroh sind sie sinnvoller.

Dürfen Turnierpferde Teff-Cobs bekommen?

Nein. Teff kann Synephrin enthalten, das nach den Regeln von FEI und FN als Doping gilt. 2019 wurden zehn Springpferde positiv getestet, nachdem sie Teffheu gefressen hatten. Wer auf Turniere geht, verzichtet deshalb auf Teff in jeder Form und fragt im Zweifel bei der FN nach.

Fressen Pferde Teff-Cobs gern?

Nicht alle. Teff gilt als weniger schmackhaft als andere Gräser, in einer Studie fraßen Pferde freiwillig weniger Teffheu als Weidelgrasheu. Beim Abnehmen ist das ein Vorteil, bei mäkeligen oder untergewichtigen Pferden ein Nachteil. Dann langsam einschleichen und anfangs unter das gewohnte Futter mischen.

Muss ich Teff-Cobs einweichen?

Ja, wie alle Cobs. Der Hersteller nennt 1,5 bis 3 Liter Wasser je Kilo. Trocken gefütterte Cobs quellen mit dem Speichel im Schlund auf, und gerade Pferde, die schlingen oder schlechte Zähne haben, sind dann gefährdet. Prüf vor dem Füttern, ob kein harter Kern mehr in den Cobs steckt.

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